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Durchsuchungen bei Bande von Drogenhändlern in Mittelsachsen

22.01.2020 - Chemnitz (dpa/sn) - Im Zusammenhang mit den Ermittlungen zum Drogenhandel in Chemnitz sind am Dienstag die Wohnungen von sechs Tatverdächtigen in der Stadt sowie in Döbeln durchsucht worden. Dabei fanden Beamte kleinere Mengen Marihuana, über 11 000 Euro Bargeld «in szenetypischer Stückelung» sowie Handys, Unterlagen und einen Elektroschocker, wie die Polizei in Chemnitz am Mittwoch mitteilte. An dem Einsatz waren rund 70 Kriminalisten und Polizisten beteiligt. Festnahmen gab es nicht.

  • In Polizei-Westen gekleidete Polizisten. Foto: Silas Stein/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    In Polizei-Westen gekleidete Polizisten. Foto: Silas Stein/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die sechs Männer zwischen 21 und 42 Jahren sollen sich seit mindestens 2018 Marihuana und Cannabis «im Kilogramm-Bereich» beschafft und verkauft haben. Geklärt werden muss den Angaben nach, wie und woher die Tatverdächtigen die Drogen bezogen haben. Gegen sie wird wegen gemeinschaftlichen Handels von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge weiter ermittelt.

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