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Dynamo droht Makienok-Ausfall: Schmidt nach Sperre zurück

11.06.2020 - Simon Makienok war zuletzt der Punktegarant für die abstiegsbedrohten Sachsen, nun droht er gegen den HSV auszufallen. Dafür steht ein anderer Goalgetter wieder zur Verfügung.

  • Simon Makienok von Dynamo Dresden geht vom Spielfeld. Foto: Robert Michael/dpa-Pool/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Simon Makienok von Dynamo Dresden geht vom Spielfeld. Foto: Robert Michael/dpa-Pool/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Verletztenliste wird immer länger und trägt einen neuen prominenten Namen. Dynamo Dresden droht am Freitag (18.30 Uhr/Sky) gegen den Hamburger SV womöglich der Ausfall von Stürmer Simon Makienok. «Er hat einen Schlag aufs Sprunggelenk bekommen. Der Fuß ist recht dick, heute würde er in keinen Fußballschuh passen», meinte Trainer Markus Kauczinski am Donnerstag auf einer Video-Pressekonferenz.

Der 2,01 Meter große Sturmhüne war für Dresden zuletzt so etwas wie die Lebensversicherung im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga. Drei Tore steuerte er in seinen bisher sechs Einsätzen bei und sicherte dem Schlusslicht seit dem Wiederbeginn mit seinem späten Siegtor in Wiesbaden sowie dem Ausgleichstor vom Dienstagabend gegen Greuther Fürth vier Zähler.

Daher ist der dänische Angreifer eigentlich unverzichtbar. Immerhin kann Dynamos 50 Jahre alter Coach gegen den Aufstiegsaspiranten wieder auf Patrick Schmidt zurückgreifen. Der 26 Jahre alte Angreifer fehlte zuletzt gesperrt. Schmidt steuerte seit seiner Verpflichtung im Winter bisher fünf Tore und eine Vorlage zum Unternehmen Klassenverbleib bei. Die Leihgabe vom FC Heidenheim könnte Makienok im Sturmzentrum ersetzen, auch wenn er unter Kauczinski fast ausschließlich über die rechte Außenbahn kommt.

Doch gegen den HSV ist Dynamo vor allem auch defensiv gefordert. Am Freitag gastiert der derzeit beste Angriff der 2. Liga im Rudolf-Harbig-Stadion. 58-Mal hat die Mannschaft von Dieter Hecking bereits getroffen, allein neunmal in den vergangenen drei Partien. Dynamo bereitete dagegen zuletzt die eigene Defensive Probleme. Denn in den vergangenen vier Partien kassierten die Sachsen acht Gegentore. Auffällig dabei ist, dass sieben davon im ersten Durchgang fielen.

Umso mehr würde ein möglicher Ausfall von Makienok schmerzen, denn Kauczinski will den Fokus daher vor allem auf das eigene Spiel legen. «Ich glaube daran, dass der Angriff noch immer die beste Verteidigung ist», erklärte der 50-Jährige und kündigte an: «Wir werden schon einen Fokus auf unserem eigenen Spiel haben.» Hamburgs Offensive könne man dennoch durch «Kompaktheit, Wachheit, Aggressivität» begegnen und dadurch, «dass man als Kollektiv die Räume bekämpft.»

Ein System mit zwei Spitzen scheint da wohl eher unwahrscheinlich, auch wenn Kauczinski sich auf Nachfrage nicht festlegen wollte. Bei Alexander Jeremejeff sah der 50-Jährige zuletzt immerhin eine ansteigende Formkurve. «Fürth war für ihn ein Schritt in die richtige Richtung, wir werden Alex noch brauchen», erklärte der Fußballlehrer.

Ohnehin fehlen ihm so langsam die Alternativen. Denn neben Makienok muss er zudem um die angeschlagenen Brian Hamalainen und Kevin Ehlers (beide Wadenprobleme), Ondrej Petrak (Adduktorenprobleme) und Josef Husbauer (Sprunggelenkprobleme) bangen. René Klingenburg, der am Dienstag aufgrund der Geburt seines Sohnes fehlte, kehrt erst am Freitag wieder zurück. Godsway Donyoh (Oberschenkel), Justin Löwe (Schulter) und Dzenis Burnic (Sprunggelenk) fehlen definitiv.

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