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Dynamo hat Relegationsrang im Fokus: «Wir sind dran»

08.06.2020 - Dynamo Dresden kann gegen eine kriselnde Spielvereinigung Greuther Fürth erstmals seit November das Tabellenende verlassen. Dafür braucht es einen Sieg. Und neue Methoden in der Vorbereitung.

  • Dresdens Trainer Markus Kauczinski reagiert an der Seitenlinie. Foto: Ronald Wittek/epa/Pool/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Dresdens Trainer Markus Kauczinski reagiert an der Seitenlinie. Foto: Ronald Wittek/epa/Pool/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nur nicht wieder den Aufbaugegner geben. Wenn Dynamo Dresden am Dienstag (18.30 Uhr/Sky) in der 2. Fußball-Bundesliga die SpVgg Greuther Fürth zum Nachholspiel empfängt, dann zählt nur ein Sieg. «Wir sind dran, haben den Anschluss hergestellt. Das ist ein besseres Gefühl, als wenn du nach oben schaust, das Gipfelkreuz siehst und nicht weißt, wie du hinkommst», meinte Markus Kauczinski am Montag in einer Video-Pressekonferenz.

Nach dem Sieg im Abstiegsduell gegen den SV Wehen Wiesbaden kann seine Elf erstmals seit November den letzten Tabellenplatz verlassen und an Wiesbaden vorbeiziehen. Der Rückstand auf den Karlsruher SC beträgt nur drei Punkte - daher hat Dresden den Relegationsplatz im Fokus.

Zudem will man die Gunst der Stunde nutzen. Fürth hat seit der Wiederaufnahme des Spielbetriebs nicht mehr gewonnen. In den vergangenen fünf Partien gab es für die Franken drei Remis und zwei Niederlagen. «Damit darf man sich nicht beschäftigen, dann verlierst du den Fokus. Der ist immer auf deiner Leistung», warnte Kauczinski.

Die Vorzeichen ähneln denen der Hinrunde. Auch im Oktober des vergangenen Jahres steckten die Sachsen im Abstiegskampf, hätten bei den kriselnden Franken einen wichtigen Schritt machen können. Gegen Dynamo schoss sich das zuvor dreimal ohne Punkt und eigenes Tor gebliebene Team von Coach Stefan Leitl aber aus der Krise. Das darf nicht noch einmal passieren.

Fast acht Monate später empfängt Dynamo erneut die Fürther im Abwärtstrend. «Von Krise sollte man nicht sprechen, aber wir schenken nach dem Restart zu viel her. Das gefällt mir überhaupt nicht», gab Leitl nach der 1:2-Pleite gegen Sandhausen zu. Auch Kauczinski will von einer Fürther Talfahrt nichts wissen. «Die haben 38 Punkte und werden darum kämpfen, die letzten Zähler für den Klassenerhalt zu holen. Die Punkte, die sie haben, hätten wir gern», erklärte der 50-Jährige.

Damit am Ende wie zuletzt im 300. Jubiläumsspiel der zweiten Liga drei Punkte herausspringen, nimmt er sein Team noch mehr in die Verantwortung. Inhalte, die aufgrund des Drei-Tages-Rhythmus nicht trainiert werden können, sollen sich seine Akteure in Gruppendiskussionen erarbeiten. «Wir reden über Verhaltensweisen, darüber wie man Situationen lösen kann. Alles was ich nicht trainieren kann, das müssen wir jetzt anders machen. Daher fordern wir, dass die Jungs sich noch mehr damit auseinandersetzen», erklärte der Dynamo-Coach.

Gegen Fürth muss er auf Patrick Schmidt, Marco Hartmann, Josef Husbauer, Dzenis Burnic und Justin Löwe verzichten. Godsway Donyoh und Florian Ballas sind fraglich. Beide mussten am Montag das Training vorzeitig abbrechen.

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