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Erste Förderbescheide für Anschlüsse an Trinkwassernetz

18.08.2019 - Der trockene Sommer 2018 hat gezeigt: Nicht alle Haushalte ohne öffentlichen Trinkwasseranschluss konnten sich ausreichend mit Wasser versorgen. Mit einem Förderprogramm will das Land helfen.

  • Abwasserrohre liegen auf einer Baustelle. Foto: Sönke Möhl/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Abwasserrohre liegen auf einer Baustelle. Foto: Sönke Möhl/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Dresden (dpa/sn) - Das Land Sachsen unterstützt mit mehr als zehn Millionen Euro den zusätzlichen Anschluss von Grundstücken an das öffentliche Trinkwassernetz. 3600 Sachsen müssen somit ihr Trinkwasser bald nicht mehr aus privaten Hausbrunnen schöpfen. Die ersten 31 Förderbescheide hätten die betroffenen Wasserversorger jetzt von der Sächsischen Aufbaubank erhalten, teilte das Umweltministerium am Sonntag in Dresden mit. Vor allem Einwohner in den Landkreisen Bautzen und Mittelsachsen sowie im Osterzgebirge profitieren davon.

«Die öffentliche Wasserversorgung ist in Sachsen auch heute schon sehr stabil aufgestellt», so Umweltminister Thomas Schmidt (CDU). Im Jahr 2016 waren 99,3 Prozent der Einwohner an öffentliche Anlagen der Versorgung mit Trinkwasser angeschlossen. Das extrem trockene und heiße Jahr 2018 habe jedoch gezeigt, dass sich nicht alle der etwa 27 000 nicht angeschlossenen Einwohner ausreichend selbst aus den vorhandenen Hausbrunnen versorgen konnten. Die Betroffenen mussten mit hohem Aufwand durch Nachbarn oder ihre Kommunen unterstützt werden.

Deshalb habe der Freistaat im April dieses Jahres ein Förderprogramm aufgelegt. Damit werden Investitionen in Neuanschlüsse mit bis zu 65 Prozent der Kosten unterstützt. Vier Millionen Euro stellt der Freistaat im laufenden Jahr dafür bereit. Für das Jahr 2020 sind weitere sechs Millionen Euro vorgesehen. Anträge können bei der Sächsischen Aufbaubank gestellt werden.

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