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Frauenkirchenpfarrer: Gedenken mit historischer Einordnung

12.02.2019 - Dresden (dpa/sn) - Der Pfarrer der Dresdner Frauenkirche, Sebastian Feydt, hat im Vorfeld des 13. Februar zum «wahrhaftigen Erinnern» gemahnt. «Das bedeutet, dass wir nicht 1945 anfangen zu denken, sondern den Beginn des Zweiten Weltkrieges, der von Deutschland aus nach Europa und dann in die Welt getragen wurde, in seiner Gänze sehen», sagte er der Deutschen Presse-Agentur vor dem Jahrestag der Zerstörung Dresdens.

  • Sebastian Feydt, Pfarrer der Frauenkirche, spricht vor dem Gottesdienst in der Frauenkirche in Dresden. Foto: Jan Woitas/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Sebastian Feydt, Pfarrer der Frauenkirche, spricht vor dem Gottesdienst in der Frauenkirche in Dresden. Foto: Jan Woitas/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Gedenken bedeutet Denken, und die historische Einordnung dieses Krieges und seiner Folgen spiegelt sich in der Frauenkirche», so Feydt. Dies sei wichtiger denn je angesichts des schwindenden Bewusstseins. «Die bewusste Verkehrung historischer Fakten und Umkehrung dessen, was gewollt war, kann man nur mit kontinuierlichem Benennen der Wahrheit begegnen.»

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