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Für Wunder gegen HSV: Aue muss «hart an Feinheiten arbeiten»

31.01.2021 - Aus dem 0:3 in Fürth will die Mannschaft von Erzgebirge Aue die richtigen Lehren ziehen. Denn die kommenden Gegner haben es ebenfalls in sich. Den Auftakt macht am Freitag der Spitzenreiter Hamburger SV.

  • Trainer Dirk Schuster von Aue. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Trainer Dirk Schuster von Aue. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Klatsche von Fürth abgehakt, den Tabellenführer im Blick: Für die Profis von Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue liegt der Fokus in den kommenden Tagen auf dem Heimspiel am Freitag (18.30 Uhr/Sky) gegen den Hamburger SV. «Da haben wir das nächste dicke Brett zu bohren. Vergangenes Jahr konnten wir den HSV ärgern. Um dieses Wunder zu wiederholen, müssen wir in dieser Woche hart an den Feinheiten arbeiten», sagte Kapitän Martin Männel.

Ende Februar 2020 hatten die Auer überraschend deutlich mit 3:0 gegen Hamburg gewonnen. Für den nächsten angestrebten Erfolg müssen sich die Sachsen im Vergleich zum enttäuschenden Auftritt in Fürth aber in mehreren Bereichen steigern. Größtes Manko waren die eigenen Patzer vor den Gegentoren. «So blöd das klingt: Ich glaube, dass wir trotz des 0:3 ein akzeptables Auswärtsspiel gemacht haben. Wir haben uns aber durch eigene Fehler alles kaputt gemacht», äußerte sich Trainer Dirk Schuster verärgert über das leichtsinnige Abwehrhalten seiner Mannschaft.

Speziell Louis Samson sah vor dem 0:2 nicht gut aus. Der Abwehrspieler hatte den Ball am eigenen Strafraum an Sebastian Ernst verloren, dessen Vorlage Branimir Hrgota anschließend mühelos verwandelte. «Da fehlen mir die Worte, das Tor haben wir selber gemacht», sagte der Trainer. Dazu sah der 53-Jährige Schwächen bei den vorgetragenen Angriffen: «Die Umschaltbewegungen unsererseits waren relativ schnell beendet. Bei den Fürthern sah das ein bisschen anders aus. Da haben wir noch viel Arbeit vor uns und müssen einiges tun.»

Nachdem seine Mannschaft in diesem Kalenderjahr auch schon in Paderborn und gegen Düsseldorf verloren hatte, zog Schuster nach dem Fürth-Spiel ein ehrliches Fazit. «Wir haben wieder einmal gesehen, dass wir nicht diese Qualität wie die Spitzenmannschaften haben. Wir haben ganz oben überhaupt nichts verloren», meinte der Coach.

Nach der siebten Saisonniederlage liegen die Erzgebirger dennoch weiter im gesicherten Mittelfeld. Deshalb verwies Kapitän Männel auch auf die positiven Aspekte: «Wir haben aus der Englischen Woche sechs Punkte geholt. Das ist für Auer Verhältnisse richtig gut. Auch 28 Punkte nach 19 Spielen sind auf unserem Weg zum Klassenerhalt riesig.»

Wie wertvoll das Polster auf die Abstiegszone sein kann, zeigt der Blick auf die nächsten Aufgaben. Nach dem Spiel gegen den HSV heißen die Auer Gegner Heidenheim, Bochum, Kiel und Hannover. «Wir haben in den nächsten Wochen noch ein paar Brocken vor uns. Aber wir haben auch ein solides Fundament, um unser Ziel zu schaffen», betonte Männel.

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