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Gründer von «PoE« will mehr EU-Engagement von Parteien

27.04.2019 - Dresden (dpa/sn) - Der Gründer der «Pulse-of-Europe»-Bewegung, der Frankfurter Rechtsanwalt Daniel Röder, hat die «etablierten Parteien» zu mehr Engagement für Europa aufgerufen. Er erwarte von ihnen, «dass sie mehr als bisher Europa groß schreiben», sagte er am Samstag in Dresden auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche vor mehreren Hundert Anhängern. Die Parteien seien verantwortlich dafür, ob der Europäische Gedanke greife oder nicht. «Macht euren Job.» Es gehe bei den Europawahlen am 26. Mai um Grundlagen wie Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. «Die waren seit dem Zweiten Weltkrieg noch nie so bedroht wie heute.»

  • Daniel Röder spricht von bei der Pulse of Europe-Demonstration für Europa vor der Europawahl 2019 auf dem Neumarkt. Foto: Daniel Schäfer © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Daniel Röder spricht von bei der Pulse of Europe-Demonstration für Europa vor der Europawahl 2019 auf dem Neumarkt. Foto: Daniel Schäfer © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Wer hingegen wie die AfD ein Europa der Vaterländer wolle, der wolle kein vereinigtes Europa, sagte Röder. «Das ist der nationalstaatliche Blick, der dahin zurück will, Grenzen um Nationalstaaten zu ziehen.»

«Pulse of Europe» ist eine überparteiliche Initiative, die 2016 in Frankfurt gegründet wurde und für ein vereintes und demokratisches Europa eintritt. Sie machte mit Demonstrationen in vielen europäischen Städten auf sich aufmerksam und versteht sich als grenzüberschreitende Bewegung.

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