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Hochscheidt gesperrt, Nazarov angeschlagen: Aue-Sorgen

21.11.2019 - Aue (dpa) - Der Lieblingsgegner kommt für den FC Erzgebirge Aue genau zum richtigen Zeitpunkt. Denn nach zuletzt drei sieglosen Spielen in Serie wollen die Sachsen gegen den FC St. Pauli in die Erfolgsspur zurückfinden. Gegen den Kiezclub aus Hamburg haben die «Veilchen» seit neun Spielen nicht mehr verloren. Dabei sind die Auer sechs Mal als Sieger vom Platz gegangen.

  • Der Auer Trainer Dirk Schuster. Foto: Uli Deck/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Auer Trainer Dirk Schuster. Foto: Uli Deck/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Aues Trainer Dirk Schuster weiß, dass die positive Bilanz für das Duell am Freitag (18.30 Uhr/Sky) keine Rolle spielen wird. Er stellt sein Team auf eine anspruchsvolle Aufgabe ein. «Es wird vor allem darauf ankommen, dass wir die starke Offensive von St. Pauli gebändigt kriegen. Auf der anderen Chance wollen wir uns selbst Chancen erarbeiten, die wir dann hoffentlich besser verwerten können als zuletzt», sagte Schuster.

Beim 1:1 vor der Länderspielpause beim Karlsruher SC erzielte Jan Hochscheidt trotz weiterer sehr guter Möglichkeiten den einzigen Auer Treffer. Der 32 Jahre alte Mittelfeld-Routinier wird dem FC Erzgebirge gegen St. Pauli und eine Woche später beim VfL Bochum wegen einer Rot-Sperre fehlen. Für die Auer ist Hochscheidts Ausfall eine schwere Hypothek.

«Jan ist ein überragender Fußball, ein Unterschied-Spieler. Aber wir haben einen breiten Kader, der uns einige Alternativen bietet», wollte Schuster allerdings noch nicht verraten, wer Hochscheidt am Freitag ersetzen wird. Dazu droht mit Dimitrij Nazarov eine weitere Stammkraft für die Offensive auszufallen. Der Nationalspieler Aserbaidschans hat im EM-Qualifikationsspiel gegen Wales einen Schlag abbekommen. Sein Einsatz gegen St. Pauli ist fraglich.

Schuster, der das 4-2-3-1-System bevorzugt, denkt unabhängig von der personellen Situation auch über einen Wechsel seiner Taktik nach. «Wir haben diese Saison schon mit Dreier- und Fünferkette gespielt, es würde sich auch ein 4-1-4-1 anbieten. Aber vielleicht sind wir auch mal ganz mutig und bringen ganz vorn einen zweiten Stürmer», sagte der 51 Jahre Fußball-Lehrer.

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