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Impftermine in Sachsen frei: Wohl Probleme mit Einladungen

18.02.2021 - In Sachsen sind mehr als 2500 Impftermine in dieser Woche noch frei. Probleme bereiten die Impfungen mit dem Produkt von Astrazeneca, das für über 65-Jährige nicht geeignet ist und daher für medizinisches Personal und ambulant tätige Pfleger und Pflegerinnen vorgesehen ist, wie Kai Kranich vom Deutschen Roten-Kreuz Sachsen am Donnerstag sagte. «Wir vermuten, dass diese Zielgruppe noch nicht ausreichend darüber informiert ist, dass es für sie freie Termine gibt.» Es sei eine Herausforderung, diejenigen zu finden, die jetzt an der Reihe seien und noch kein Angebot erhalten hätten, betonte Kranich. Zuvor hatte die «Sächsische Zeitung» berichtet.

  • Eine Impfung wird vorbereitet. Foto: Ralf Hirschberger/zb/dpa/Illustration © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Impfung wird vorbereitet. Foto: Ralf Hirschberger/zb/dpa/Illustration © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das DRK Sachsen schließt nicht aus, dass es außerdem eine Verunsicherung wegen der geringeren Wirksamkeit des Impfstoffes von Astrazeneca gibt. Das Astrazeneca-Präparat hat eine geringere Wirksamkeit als die Mittel von Biontech/Pfizer und Moderna - bezogen darauf, wie viele Geimpfte in Studien im Vergleich zu Nicht-Geimpften erkranken. In 50 von 1000 Fällen in Sachsen wurde dieser Impfstoff abgelehnt, wie Kranich erklärte.

Sachsen hatte bereits am Mittwoch angekündigt, sich beim Bund dafür einzusetzen, dass Erzieher, Lehrer und Mitarbeiter des öffentlichen Gesundheitsdienstes schneller als geplant mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca geimpft werden. «Mit diesem Wirkstoff können hervorragend schwere Covid-Erkrankungen verhindert werden. Dennoch stellen wir fest, dass es derzeit noch freie Impftermine für Astrazeneca gibt», hatte das Sozialministerium in Dresden auf Anfrage mitgeteilt: «Aus unserer Sicht darf es nicht sein, dass Impfstoff vorhanden ist, aber nicht verimpft wird.»

Das Vektor-basierte Astrazeneca-Mittel ist in der EU ein wichtiger Baustein in der Impfstrategie, da es vergleichsweise günstig ist und weniger hohe Anforderungen an Transport und Lagerung stellt als die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna. Für den Weg hin zum Impfen in Arztpraxen ist das entscheidend.

Unterdessen berichtete das DRK, dass in der Nacht zu Donnerstag weitere 6000 Termine mit dem Impfstoff von Astrazenenca hinzugekommen sind.

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