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Innenminister Wöller: Von Terror nicht einschüchtern lassen

12.12.2018 - Dresden (dpa/sn) - Nach der Terrorattacke von Straßburg sieht Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU) keinen Anlass, Weihnachtsmärkte im Freistaat nun zu meiden. «Dieser Anschlag in Straßburg ist ein Anschlag auf uns alle und die freiheitliche und friedliche Art, in Europa zu leben. Gerade nach einer so schrecklichen Tat sollten wir uns nicht einschüchtern lassen und bewusst ein Zeichen gegen Angst, Hass und Gewalt setzen», sagte er am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Die sächsischen Sicherheitsbehörden hätten die Situation noch einmal genauer geprüft und seien weiterhin mit großer Wachsamkeit auf den Weihnachtsmärkten unterwegs.

  • Roland Wöller (CDU), Innenminister von Sachsen, blickt in der Sachsen-Arena zur Seite. Foto: Monika Skolimowska/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Roland Wöller (CDU), Innenminister von Sachsen, blickt in der Sachsen-Arena zur Seite. Foto: Monika Skolimowska/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Die jeweiligen Polizeidirektionen bewerten die Sicherheitslage der Märkte in ihrer Region ohnehin fortlaufend», sagte Wöller: «Grundsätzlich gilt nach wie vor: Die Bedrohungslage in Deutschland und auch in Sachsen ist unverändert.» Wegen ihrer oft zentralen Lage, dem hohem Besucheraufkommen, offenen Zugangsmöglichkeiten und der christlichen Symbolik bestehe für Weihnachtsmärkte eine besondere abstrakte Gefährdungslage. «Allerdings liegen der sächsischen Polizei derzeit keine Hinweise und Erkenntnisse vor, aus denen sich eine konkrete Gefährdung speziell für die Weihnachtsmärkte in Sachsen ergibt.»

Wöller sprach von einem feigen Angriff in Straßburg. Mitten in der weihnachtlich geschmückten Innenstadt hatte dort am Dienstag ein Mann um sich geschossen. Drei Menschen wurden getötet, mindestens 13 weitere verletzt. Die Polizei geht von Terror aus. «Der Anschlag zeigt einmal mehr, wie wichtig umfassende Sicherheitsvorkehrungen, insbesondere auf öffentlichen Straßen und Plätzen mit großen Menschenansammlungen wie den Weihnachtsmärkten sind. Er zeigt aber auch, dass es eine absolute Sicherheit nicht gibt.»

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