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Inzidenzwert steigt wieder leicht: Sorgen um Mutationen

25.01.2021 - Der positive Trend bei den Corona-Infektionszahlen scheint in Sachsen erstmal gestoppt. Der Inzidenzwert steigt erstmals seit Tagen wieder leicht an. Sorge bereitet nach wie vor auch die Mutation des Virus. In Leipzig wurden aber keine weiteren Fälle nachgewiesen.

  • Eine Laborantin sortiert Proben. Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Laborantin sortiert Proben. Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die als hochansteckend geltende südafrikanische Coronavirus-Variante scheint sich in Leipzig nicht weiter verbreitet zu haben. Bis Montag seien keine neuen Infektionsfälle bekanntgeworden, teilte die Stadt mit. Bisher seien acht Infektionen mit der Mutation des Coronavirus nachgewiesen worden.

Mitte vergangener Woche war bei einer Patientin des Leipziger Universitätsklinikums die südafrikanische Corona-Variante bestätigt worden - zufällig bei einem Routine-Screening. Sie war nicht wegen Corona-Symptomen, sondern wegen eines Notfalls in dem Krankenhaus behandelt worden. Am Freitag hatte die Stadt informiert, dass bei acht weiteren Menschen eine Infektion mit der Virus-Mutation nachgewiesen wurde.

Dagegen scheint der insgesamt positive Trend bei den Infektionszahlen landesweit erstmal gestoppt. Nachdem in der Vorwoche täglich sinkende Inzidenzzahlen vermeldet wurden, stieg der Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern innerhalb einer Woche am Montag wieder leicht an. Das Robert Koch-Institut (RKI) bezifferte den Inzidenzwert in Sachsen am Montag mit 171, nach 167 am Freitag.

Von Sonntag auf Montag meldeten die sächsischen Gesundheitsämter demnach 632 neue Corona-Infektionen binnen eines Tages. Insgesamt wurden damit seit Ausbruch der Pandemie im Frühjahr 2020 mehr als 174 800 Corona-Infektionen in Sachsen nachgewiesen. Zugleich stieg die Zahl der Todesfälle um 8 auf 5730.

Unterdessen haben sich am Montag rund 100 Mitarbeiter der Stadt Leipzig beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) zu Corona-Schnelltestern ausbilden lassen. Nach dem rund 60-minütigem Kurs können die medizinischen Laien den Antigen-Schnelltest im Nasen-Rachen-Raum durchführen und somit als Unterstützer in Alten- und Pflegeheimen sowie in weiteren öffentlichen Einrichtungen eingesetzt werden, wie das DRK mitteilte. Seit dem 6. Januar wurden an den beiden Schulstandorten des DRK Bildungswerk Sachsen in Dresden und Leipzig mehr als 500 Menschen zu Corona-Schnelltestern ausgebildet.

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