Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Keine Beschwerden von Journalisten nach Neonazi-Aufmarsch

18.02.2019 - Dresden (dpa/sn) - Die Polizei hat nach eigenen Angaben keine weiteren Beschwerden von Journalisten erhalten, die sich bei dem jüngsten Neonazi-Aufmarsch in Dresden in ihrer Arbeit beeinträchtigt fühlten. «Unserem konkreten Aufruf an Journalisten, sich zu melden, wenn sie in ihrer Arbeit eingeschränkt, beleidigt oder bedrängt worden sind, ist bis heute niemand gefolgt», sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Dresden am Montag. Beschwerden von Journalisten würden ernst genommen.

  • Teilnehmer einer rechten Demonstration gehen durch die Stadt. Foto: Sebastian Willnow © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Teilnehmer einer rechten Demonstration gehen durch die Stadt. Foto: Sebastian Willnow © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Mehr als 1200 Neonazis hatten am Freitagabend an einem sogenannten Trauermarsch zum Gedenken an die Zerstörung der Elbestadt durch alliierte Bomber im Februar 1945 in Dresden teilgenommen. Etwa eine gleich große Zahl von Gegendemonstranten protestierte dagegen, beispielsweise mit Sitzblockaden. Die Polizei hatte die beiden Lager konsequent voneinander getrennt. Anschließend wurden 18 Ermittlungsverfahren eingeleitet - unter anderem wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsrecht und wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

In sozialen Netzwerken war Kritik am Einsatz der sächsischen Polizei laut geworden, dass sie die Arbeit von Journalisten eingeschränkt habe. Der Leitende Polizeidirektor René Demmler hatte direkt nach dem Einsatz Medienvertreter, die sich in ihrer Arbeit behindert gefühlt hätten, aufgefordert, sich zu melden. Nach Polizeiangaben hatten sich bereits am Einsatztag Journalisten der «Sächsischen Zeitung» bei den Einsatzkräften beschwert.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren