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Kohle-Gegner besetzten erneute Bagger in Schleenhain

06.08.2019 - Zehn Aktivisten haben im Tagebau Schleenhain einen Bagger erklommen und das Ende der Kohle gefordert. Es ist nicht die erste Besetzung.

  • Kohle-Gegner besetzen einen Bagger des Tagebaus Vereinigtes Schleenhain in der Nähe von Leipzig. Foto: Vereinigt gegen Schleenhain © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Kohle-Gegner besetzen einen Bagger des Tagebaus Vereinigtes Schleenhain in der Nähe von Leipzig. Foto: Vereinigt gegen Schleenhain © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Groitzsch (dpa) - Kohle-Gegner haben erneut einen Bagger des Tagebaus Vereinigtes Schleenhain in der Nähe von Leipzig besetzt. Mehrere Menschen seien am Dienstagmorgen auf das Gerät geklettert, sagte ein Sprecher des Energiekonzerns Mibrag. Das Unternehmen rief demnach die Polizei. Die Beamten beendeten die Aktion und nahmen zehn Menschen in Gewahrsam, wie ein Polizeisprecher sagte. Sie seien in die Direktion nach Leipzig gebracht worden, um die Identität der Beteiligten festzustellen.

Schon mehrfach hatten Klimaaktivisten auf dem Gelände protestiert, einen Bagger erklommen und Transparente entrollt - so etwa Anfang Februar 14 Kohle-Gegner der Gruppierung Ende Gelände. Die Besetzer fordern einen sofortigen Kohleausstieg und eine damit verbundene Energiewende. Außerdem solle das 700 Jahre alte Dorf Pödelwitz - heute ein Ortsteil der Stadt Groitzsch im Landkreis Leipzig - bestehen bleiben.

Dort findet gerade unweit des besetzten Tagebaus ein Klimacamp statt, bei dem Kritiker des Braunkohleabbaus zusammenkommen. Mehr als 100 Workshops waren geplant. Pödelwitz soll der Kohle weichen, gegen die Pläne formierte sich Protest.

Eine Regierungskommission hat einen kompletten Ausstieg Deutschlands aus der Kohle bis 2038 vorgeschlagen. Im Osten sind davon das Mitteldeutsche Revier, zu dem Schleenhain gehört, und die Lausitz betroffen. Es gibt immer wieder auch Forderungen nach einem früheren Ausstieg.

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