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Krankenhausgesellschaft sieht sich für zweite Welle gerüstet

08.08.2020 - Der Ausbruch der Corona-Pandemie im März hat viele Einrichtungen der Gesundheitsfürsorge an ihre Grenzen gebracht. Das soll sich nicht wiederholen.

  • Eine Frau geht auf der Corona-Intensivstation der Uniklinik Dresden durch einen Gang. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Frau geht auf der Corona-Intensivstation der Uniklinik Dresden durch einen Gang. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Krankenhausgesellschaft Sachsen sieht die Kliniken im Land für eine zweite Corona-Welle gut gerüstet. «Es gibt nach wie vor ausreichend Kapazitäten an Intensiv- und Beatmungsplätzen, die entsprechend des Bedarfs sofort aktiviert werden können», sagte Friedrich R. München, stellvertretender Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft in Leipzig. Aktuell stünden in Sachsen bei Bedarf sofort mehr als 500 intensivmedizinische Betten zur Verfügung.

Basierend auf der «ersten Welle» seien sowohl seitens der Krankenhäuser, aber auch aller anderen Beteiligten im Lande zahlreiche Erfahrungen gemacht worden, die der Patientenversorgung aktuell zugute kämen, so München. So sei bereits im März «schnell und unbürokratisch eine krankenhauszentrierte Koordinationsstruktur» aufgebaut worden, die weiterhin aktiv genutzt werde. Dabei würden sich die Krankenhäuser, das Sozialministerium und weitere Beteiligte wie der öffentliche Gesundheitsdienst regelmäßig zu Fragen der Patientenversorgung, zu logistischen und organisatorischen Belangen des Corona-Geschehens abstimmen. Federführend seien dabei die drei sächsischen Maximalversorgungs-Krankenhäuser. Das sind die Unikliniken Dresden und Leipzig sowie das Klinikum Chemnitz.

Zu Beginn der Corona-Pandemie sei auch in Sachsen der Mangel an Schutzausrüstungen ein gravierendes Problem gewesen. «Zwischenzeitlich waren alle Krankenhäuser bestrebt, ihre Vorhaltung an Schutzausrüstung, aber auch an Arzneimitteln und anderem medizinischen Material auszubauen, so dass wir davon ausgehen, dass es bei einer zweiten Pandemiewelle nicht zu Engpässen kommen wird», sagte München.

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