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Landesuntersuchungsanstalt mit 5000 Corona-Proben am Tag

13.07.2020 - Die Behörde hat in den vergangenen Monaten die Testkapazität hochgefahren, um Tausende Proben auf das Coronavirus auszuwerten. Nicht die einzige Seuche, um die sich Sachsen derzeit sorgt.

  • Petra Köpping (SPD), Sozialministerin von Sachsen. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Petra Köpping (SPD), Sozialministerin von Sachsen. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In der Landesuntersuchungsanstalt (LUA) werden im Zusammenhang mit Coronavirus-Infektionen aktuell mehr als 5000 Proben täglich analysiert. Die seit dem 1. Februar im Zuge der Pandemie etablierte Diagnostik stieg von zunächst 150 Proben täglich schrittweise an. Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) dankte bei der Vorstellung des Jahresberichts 2019 der Einrichtung am Montag in Dresden für die schnelle Reaktion auf das neuartige Virus. Die Behörde habe rasch die Testkapazität hochgefahren, zudem seien die Mitarbeiter oft auch am Wochenende im Einsatz gewesen. Die LUA mache das Leben in Sachsen sicher «und schützt unser alle Gesundheit», betonte Köpping.

Neben Corona sei auch die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest eine große Herausforderung. Bei der Überwachung und Bekämpfung von Tierseuchen spiele die Landesuntersuchungsanstalt ebenfalls eine wichtige Rolle, so Köpping. «Das ist die nächste Seuche, die vor den Toren Sachsens steht.» Die Diagnostik zu deren Früherkennung erhöhte sich mit knapp 10 000 Wildschweinproben um 130 Prozent gegenüber 2018. «Wir haben es mit zwei ernsthaften Krisen zu tun, die noch lange nicht ausgestanden sind», sagte Köpping.

Die LUA-Mitarbeiter kümmern sich nicht nur um Untersuchungen im Bereich der Human- und Veterinärmedizin, sondern auch um die Qualität und Verträglichkeit von Lebensmitteln, Kosmetik oder Spielzeug. Im Vorjahr wurden rund 22 000 Proben untersucht - und 16,7 Prozent davon laut Jahresbericht beanstandet. Damit lag die Quote etwa auf dem Niveau der Vorjahre, hieß es. Insgesamt wurden nur 1,2 Prozent aller untersuchten Proben als gesundheitsschädlich oder für den Verzehr ungeeignet beurteilt.

Im vergangenen Jahr hat die Landesuntersuchungsanstalt zudem Produkte mit Hanf- und Cannabisanteil untersucht, da diese aktuell als gesund gelten. Untersucht wurden unter anderem Öle, Tees und Nahrungsergänzungsmittel auf ihren Gehalt an halluzinogenen Substanzen. Diese hätten zum Teil kritische Gehalte gezeigt, die beanstandet werden mussten, so die Behörde.

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