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Leichter Anstieg der Erwerbslosenzahl

31.07.2019 - Die jährliche Sommerflaute hat auch Sachsens Arbeitsmarkt wieder erwischt. Der Anstieg der Arbeitslosenzahl aber fällt moderat aus.

  • Das Logo vom Jobcenter spiegelt sich in einer Fensterscheibe. Foto: Jens Kalaene/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Logo vom Jobcenter spiegelt sich in einer Fensterscheibe. Foto: Jens Kalaene/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Chemnitz (dpa/sn) - Die Zahl der Arbeitslosen in Sachsen ist leicht gestiegen. Wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Chemnitz am Mittwoch mitteilte, waren im Juli 113 700 Menschen im Freistaat erwerbslos. Dies waren rund 1800 Arbeitslose mehr als einen Monat zuvor. Die Arbeitslosenquote verharrte auf dem Rekordtief von 5,3 Prozent.

Das Plus bei der Arbeitslosenzahl habe saisonale Gründe, hieß es. Verantwortlich seien das Ausbildungs- und Schulende, das Auslaufen von Befristungen und die Sommerpause in vielen Betrieben. Dennoch sei die Zahl der Arbeitslosen so niedrig wie nie zuvor in einem Juli seit Einführung der Statistik 1991. Im Juli 2018 waren noch 125 000 Menschen als arbeitslos erfasst. Dies entsprach einer Quote von 5,9 Prozent.

Der moderate Zuwachs an Arbeitslosen ist nach Ansicht von Regionaldirektionsleiter Klaus-Peter Hansen kein Grund zur Sorge. Im vorigen Jahr sei es ebenso gewesen, weil diese Entwicklung in den Sommermonaten typisch sei, sagte er. Für die meisten derjenigen, die sich im Juli erwerbslos gemeldet hatten, werde die Arbeitslosigkeit nur von kurzer Dauer sein. «Denn die Betriebe suchen Fachkräfte und es gibt viele freie Stellen», betonte Hansen. Im Juli waren mehr als 39 000 Stellen unbesetzt, die meisten davon waren unbefristet und in Vollzeit ausgeschrieben.

Ein Drittel (33,7 Prozent) der Arbeitslosen sind mindestens ein Jahr ohne Job und damit langzeitarbeitslos. Deren Zahl hat laut der Statistik seit Mai kontinuierlich abgenommen: Von 39 768 auf 38 839
im Juni und nun 38 317 im Juli. «Diejenigen, die ohne Hilfe nur geringe Chancen auf Arbeit haben, können sich auf die Unterstützung der Arbeitsagenturen und Jobcenter verlassen», versprach Hansen.

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