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Leipzig will Berliner Geister-Meister stoppen

26.05.2020 - Die Hertha ist für Leipzig ein feiner Gegner. Allein in den vergangenen vier Duellen schoss RB 18 Tore und holte vier Siege. Doch die Berliner kommen mit Aufwind - und einem neuen Trainer.

  • Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild-Pool/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild-Pool/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

RB Leipzig will die Geister-Meister von Hertha BSC stoppen und im eigenen Stadion ein Zeichen gegen den Trend des Heim-Nachteils setzen. Im ersten Spiel des Bundesliga-Mittwochs erwartet den Tabellendritten ein vom neuen Trainer Bruno Labbadia euphorisiertes Team - das sogar Julian Nagelsmann beeindruckt. «Er hat in kurzer Zeit schon etwas bewegt. Er bringt gute Emotionen rein. Seine Jubelläufe nach Toren gefallen mir sehr. Er überträgt seinen Elan auf die Mannschaft», sagte Leipzigs Coach am Dienstag über seinen Amtskollegen.

RB benötigt den Sieg im Kampf um die Qualifikation zur Champions League dringend, zumal sich wohl bis zum Ende der Saison ein Dreikampf mit Leverkusen und Mönchengladbach um zwei Plätze abzeichnet. «Ich hoffe, dass wir unseren Lauf aus Mainz fortsetzen können», sagte Nagelsmann. Am Sonntag hatte es ein beeindruckendes 5:0 bei den Rheinhessen gegeben.

Und Hertha kommt als Gegner eigentlich gerade recht. Nationalstürmer Timo Werner traf in insgesamt elf Spielen gegen Berlin bereits achtmal. Und allein aus den vergangenen vier Duellen holte RB nicht nur vier Siege, sondern stand am Ende auch mit einem eindrucksvollen Torverhältnis von 18:4 da.

Wäre da nicht so etwas wie der Heim-Nachteil bei Spielen ohne Zuschauer. In den 18 Begegnungen seit dem Neustart der Liga gab es gerade einmal drei Heimsiege. Zehnmal reiste der Gast mit drei Punkten wieder nach Hause. Auch Leipzig war vor anderthalb Wochen gegen Freiburg nur zu einem 1:1 gekommen.

Ein Trend ist erkennbar, ablesen will ihn Nagelsmann aber noch nicht. «Wir müssen noch ein bisschen warten, bis die Erhebung valide ist», befand der 32-Jährige und schob hinterher: «Ich erkenne inhaltlich und fußballerisch keinen großen Wandel im Vergleich zu der Zeit mit Zuschauern.»

Also alles keine Kopfsache. Die Qualität entscheidet. Und da muss RB nur einen Abstrich machen. Yussuf Poulsen - jüngst mit zwei Toren in zwei Spielen - muss mit einer Bänderverletzung passen. Der in Mainz ausgewechselte Konrad Laimer ist wieder fit, könnte aufgrund einer Knieprellung aber geschont werden.

Und obwohl Hertha mit zwei Siegen und sieben Toren aus zwei Labbadia-Spielen die beste Mannschaft seit dem Neustart ist, erwartet Nagelsmann einen tief stehenden Gegner. «Sie haben gute Einzelspieler und bringen Tempo mit. Ich denke, dass sie mehr auf Konter aus sein werden als zuletzt gegen Union», sagte Nagelsmann. Aufgrund des Trainer-Wechsels sei dies aber nicht zu 100 Prozent vorhersagbar.

Lösen will er das wie schon in Mainz mit enormem Spielwitz. Deshalb wird Dribbelkünstler Dani Olmo wohl erneut in der Startelf zu finden sein. Der hatte sich bei Nagelsmann über zu wenig Spielzeit beschwert. In Mainz bekam der spanische Nationalspieler seine Chance - und nutzte sie.

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