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Lob von Rangick, Respekt für Rose: Nagelsmann will an Spitze

28.08.2019 - Julian Nagelsmann war als Trainer noch nie Tabellenführer. Mit Leipzig könnte er das am Freitagabend in Gladbach schaffen. Zuvor will der 32-Jährige aber die Auslosung zur Champions League genießen

  • Cheftrainer Julian Nagelsmann spricht auf dem Podium. Foto: Jan Woitas/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Cheftrainer Julian Nagelsmann spricht auf dem Podium. Foto: Jan Woitas/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Leipzig (dpa) - Der Auslosung zur Champions League als Anheizer soll für RB Leipzig die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga als erster Höhepunkt folgen. Julian Nagelsmann will am Freitagabend (20.30 Uhr/Dazn) bei Borussia Mönchengladbach seine Erfolgsserie ausbauen und auch das dritte Liga-Spiel als Leipziger Cheftrainer gewinnen. Die Chancen stehen gut, denn in der Bundesliga gewann Gladbach noch nie gegen RB.

«Das wäre ein schöner Nebeneffekt, obwohl es keine Aussagekraft hätte. Aber es ist natürlich angenehmer, auf die Tabelle zu schauen, wenn man oben steht», sagte Nagelsmann über die mögliche Tabellenführung. RB liegt nach zwei Siegen aus zwei Spielen nur aufgrund der schlechteren Tor-Differenz hinter Borussia Dortmund auf Platz zwei.

Zum erfolgreichen Gipfelsturm muss Nagelsmann allerdings besser und cleverer als sein Gladbacher Kollege Marco Rose sein. Und das sieht auf dem Papier erst einmal schwierig aus. Zwar hat Gladbach aus sechs Bundesliga-Spielen gegen Leipzig erst zwei Unentschieden geholt. Doch Rose besiegte RB vergangene Saison in der Europa League gleich zweimal.

Von daher zeigt auch Nagelsmann großen Respekt. «Wir kennen uns nicht persönlich, aber ich halte sehr viel von ihm, von der Art und Weise wie Salzburg gespielt hat und auch die Dinge, die er jetzt in Gladbach reinbringt. Das ist außergewöhnlich gut», sagte der 32-Jährige und schob hinterher: «Ich freue mich auf das persönliche Kennenlernen. Er soll ein guter Typ sein.»

Sportlich momentan noch nicht ganz so gut wie Nagelsmann. Der bekam von seinem Vorgänger am Mittwoch ein Extra-Lob. «Im Pokal in Osnabrück gewonnen, die ersten beiden Bundesliga-Spiele gewonnen - erfolgreicher geht es nicht. Es war wichtig, dass der Start gelungen ist», sagte Ex-Trainer Ralf Rangnick, der RB als Berater zur Seite steht.

Rangnick sieht sogar die Lücke zu Rekordmeister Bayern München und Borussia Dortmund als geringer an. «Bayern hat nachgerüstet, der BVB war von Anfang an sehr umtriebig. Ich sehe aber die Qualität unseres Kaders als nicht weit dahinter an. Die Qualität hat enorm zugenommen gegenüber der letzten Saison. Am Ende kommt es darauf an, wer so eine Saison konstant durchspielt. Es wird spannender als die letzten Jahre», sagte der 61-Jährige.

Noch gibt es allerdings viel Arbeit in Leipzig. Das zeigte sich schon gegen Frankfurt, als am Ende mit viel Glück gewonnen wurde. «Wir sind Schritte nach vorn gegangen, aber hatten in allen Spielen Phasen, wo wir nicht bei 100 Prozent waren. So lange wir gewinnen, können wir uns diese Entwicklungszeit nehmen», erklärte Nagelsmann.

Am Abend vor dem Spiel gegen Gladbach will sich Nagelsmann kurz zurücklehnen und die Auslosung zur Champions League verfolgen. Dort droht RB eine Gruppe mit Liverpool, Real Madrid und Inter Mailand. «Die Wahrscheinlichkeit auf drei Kracher ist relativ hoch. Dennoch würden wir gern die Vorrunde überstehen», sagte der RB-Trainer und gab ein persönliches Ziel aus: «Für mich geht es darum, endlich mal ein Spiel zu gewinnen. Das ist mir in der Champions League noch nicht geglückt.»

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