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Mintzlaff: Keine Gehaltsgrenzen, gleiche TV-Verteilung

06.07.2020 - RB Leipzigs Vorstandsvorsitzender Oliver Mintzlaff fürchtet bei einer freiwilligen Gehaltsobergrenze um die Wettbewerbsfähigkeit der Fußball-Bundesliga. «Ich bin kein Befürworter dieses Salary Caps, weil zu viele Limitierungen eine vernünftige Entwicklung des Produkts verhindern», sagte Mintzlaff. «Es könnte Sinn machen, wenn es europaweit umgesetzt würde. Wenn es aber nur ein deutsches Modell wäre, würden wir Gefahr laufen, dass wir Top-Spieler verlieren, die Liga unattraktiver würde, die TV-Gelder deshalb sinken und die Vereine international an Bedeutung verlieren würden.»

  • Oliver Mintzlaff geht vor einem Spiel durchs Stadion. Foto: Jan Woitas/zb/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Oliver Mintzlaff geht vor einem Spiel durchs Stadion. Foto: Jan Woitas/zb/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zugleich setzte sich der 44-Jährige dafür ein, den Verteilungsschlüssel für die TV-Gelder nicht zu verändern. «Performance muss belohnt werden. Ich habe beispielsweise auch gar keine Probleme damit, dass der FC Bayern der größte Profiteur ist. Denn ohne den FC Bayern und ohne Borussia Dortmund würden wir diese Ergebnisse bei den TV-Geldern gar nicht erzielen», meinte Mintzlaff. Rücke man davon ab, wären die Konsequenzen ähnlich wie bei einem nationalen Alleingang beim Thema Salary Cap.

Leipzig hatte sich lange Zeit selbst eine Gehaltsobergrenze von drei Millionen Euro pro Spieler gesetzt. Mit wachsenden Ansprüchen und größerem Erfolg war dieses Modell jedoch nicht mehr umsetzbar und man rückte davon ab. Nach dem Abgang von Timo Werner ist Marcel Sabitzer der Top-Verdiener mit einem geschätzten Gehalt von 5,5 Millionen Euro pro Jahr.

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