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Nagelsmann bei Forsberg «nicht in der Bringschuld»

13.02.2020 - Zweiter gegen Vorletzter. Auf RB Leipzig wartet in der Fußball-Bundesliga mit Bremen wohl ein ungleiches Duell. Das lässt Platz für Randthemen wie der beleidigten Frau des Mittelfeld-Stars.

  • Trainer Julian Nagelsmann steht am Spielfeldrand. Foto: Matthias Balk/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Trainer Julian Nagelsmann steht am Spielfeldrand. Foto: Matthias Balk/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Leipzig (dpa) - In der Causa Emil Forsberg gab Julian Nagelsmann die rationale Führungskraft. «Ich treffe Entscheidungen basierend auf einer Idee, Spiele zu gewinnen. Ich bin nicht unzufrieden mit ihm, aber wir haben auch andere gute Fußballer», sagte der Trainer von RB Leipzig am Donnerstag. Ein Instagram-Post von Forsbergs Ehefrau Shanga, in dem sie behauptete, ihr Mann werde «wie Scheiße behandelt», war in den Tagen vor dem Spiel gegen Werder Bremen der große Aufreger beim Tabellenzweiten der Fußball-Bundesliga.

Forsberg wird nach dem Stand der Dinge auch gegen Werder am Samstag (15.30 Uhr/Sky) wie schon in München auf der Bank sitzen. Der einst für die Geniestreiche verantwortliche Schwede hat sein Alleinstellungsmerkmal verloren. Die Geistesblitze haben nun auch Spieler wie Dani Olmo, Christopher Nkunku oder Patrik Schick. «Ich habe nicht mit Emil gesprochen und sehe mich da auch nicht in der Bringschuld», betonte Nagelsmann und zeigte Verständnis für den skandinavischen Feingeist: «Ich nehme ihn nicht als überglücklich wahr, aber auch nicht als mega gefrustet, Er ist kein Spieler, der die Schuld bei anderen sucht.»

Nagelsmann hat momentan ohnehin andere Dinge im Kopf als das Wohlbefinden eines Spielers, der sich in der Vergangenheit öfter mit Abwanderungsgedanken hervortat. Nach den schweren Prüfungen gegen Frankfurt, Gladbach und die Bayern kommt nun ein Spiel, in dem ein Sieg die einzige Option ist. Womöglich warnte Nagelsmann deshalb vor dem taumelnden Bremern: «Wir brauchen uns nur an das Hinspiel erinnern, das war kein Selbstläufer», sagte der RB-Coach über das 3:0 aus dem vergangenen September.

Der 32-Jährige outete sich dabei als so etwas wie ein Fan von Bremen-Coach Florian Kohfeldt. «Ich schätze Flo als einen der fähigsten Trainer. Es ist nie schön, wenn Trainerkollegen den eigenen Erwartungen hinterherhinken. Als neutraler Zuschauer schaue ich mir gern Spiele von Bremen an», sagte Nagelsmann. Das Werder eigens einige Tage vor dem Spiel nach Leipzig gereist ist, zeige, wie «ernst sie die Situation nehmen».

Ernst ist die Lage bei RB gerade nur personell. Denn auf den aufgrund der Personaldecke ohnehin sensiblen Defensiv-Positionen gibt es die nächste schlechte Nachricht. Tyler Adams wird gegen Bremen, Tottenham und wohl auch auf Schalke fehlen. Der US-Nationalspieler hat sich einen kleinen Muskelfaserriss in der Wade zugezogen.

Ein Umstand, der laut Nagelsmann der hohen Belastung geschuldet ist. «Er musste einige Meter machen in den letzten Wochen, was dem Personal geschuldet war», sagte der Coach. Adams war im Dezember nach monatelanger Verletzung zurückgekehrt und hatte seitdem fünf Liga-Spiele absolviert. Nun hat ihn sein Körper erneut ausgebremst.

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