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Niedergelassene Ärzte warnen Kretschmer vor Ärztemangel

22.03.2019 - Dresden (dpa/sn) - Mit einem offenen Brief haben sich niedergelassene Ärzte in Sachsen an Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) gewandt und vor einem fortschreitenden Ärztemangel gewarnt. Man sei in «tiefer Sorge um die medizinische Behandlung der sächsischen Patienten», hieß es in dem Schreiben der «IG Med» vom Freitag. Zudem fürchteten sie um die Existenz ihrer Praxen. Die niedergelassenen Ärzte übten vor allem Kritik an der Kassenärztlichen Vereinigung (KV). Diese könne die Versorgung der Patienten nicht mehr sicherstellen und müsse neu strukturiert werden, forderten die Ärzte.

  • Ein Arzt hält ein Stethoskop in der Hand. Foto: Patrick Seeger/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Arzt hält ein Stethoskop in der Hand. Foto: Patrick Seeger/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Ihre Einschätzung begründeten sie auf einer Statistik der KV, wonach in mehr als der Hälfte der Regionen eine Unterversorgung mit Hausärzten drohe. So fehlten etwa in Chemnitz derzeit 31 Mediziner. Die «IG Med» kritisierte unter anderem eine von der Kassenärztlichen Vereinigung angestrebte Reform des Bereitschaftsdienstes, die für die Ärzte eine zusätzliche Belastung darstelle, sowie Strafzahlungen für Neurologen für die Versorgung von zusätzlichen Patienten.

Erst im Sommer 2018 hatte sich die «IG Med» als Interessengemeinschaft gegründet, um sich für bessere Arbeitsbedingungen für niedergelassene Ärzte einsetzen. Aus ihr soll später eine «Deutsche Ärztegewerkschaft» hervorgehen.

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