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Niederlage in Nürnberg: Dresden überwintert als Letzter

20.12.2019 - Wieder kein Sieg für Dynamo Dresden: Das Team von Markus Kauczinski zeigt sich zwar deutlich verbessert, produziert dennoch zu viele Fehler und geht verdient als Zweitliga-Schlusslicht in die Winterpause.

  • Torwart Kevin Broll von Dresden beobachtet das Spiel. Foto: Timm Schamberger/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Torwart Kevin Broll von Dresden beobachtet das Spiel. Foto: Timm Schamberger/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nürnberg (dpa) - Ein versöhnlicher Jahresabschluss blieb aus, Dynamo Dresden überwintert als Schlusslicht der 2. Fußball-Bundesliga. Am Freitagabend unterlag das stark ersatzgeschwächte Team von Markus Kauczinski beim ebenfalls kriselnden 1. FC Nürnberg, kassierte beim 0:2 (0:1) seine elfte Saisonniederlage und verliert weiter an Boden zum Relegationsrang.

Robin Hack (33./53.) erzielte vor 29 741 Zuschauern im Max-Morlock-Stadion die entscheidenden beiden Tore für das Team von Jens Keller, das im fünften Spiel unter dem neuen Coach erstmals gewann. «Jede Niederlage tut nicht gut, vor allem nicht in der Situation», sagte Torwart Kevin Broll bei Sky und bemängelte, dass sich seine Mitspieler sich zu spät gewehrt haben: «Nur in den letzten fünf Minuten.»

Kauczinski nahm vier Wechsel im Vergleich zur peinlichen Niederlage vom vergangenen Sonntag in Osnabrück vor. Drei davon waren jedoch erzwungen, denn René Klingenburg (Gelbsperre), Alexander Jeremejeff (Sprunggelenksverletzung) und Chris Löwe (Magen-Darm-Infekt) standen dem 49-Jährigen nicht zur Verfügung. Linus Wahlqvist, Brian Hamalainen und Baris Atik rückten dafür in die Startformation. Zudem ersetzte Jannik Müller Youngster Kevin Ehlers in der Innenverteidigung.

Ob es an den Veränderungen oder dem Gegner lag, die Kauczinski-Elf zeigte durchgängig eine deutlich couragiertere Leistung als in der Vorwoche und hatte in Person von Niklas Kreuzer (10.) sogar die Führung auf dem Fuß. Sein Schuss aus rund 17 Metern geriet jedoch zu zentral auf das Tor von Felix Dornebusch.

Dresden versteckte sich nicht und versuchte über schnelle Tempogegenstöße zum Erfolg zu gelangen. Oberste Priorität war allerdings Stabilität in der neu formierten Abwehrreihe, was jedoch nicht immer gelang.

Dynamo-Keeper Broll, der in einem abgeklebten Trikot von Stürmer Moussa Koné auflaufen musste, weil sich sein grünes Torwarttrikot bei Nässe zu sehr dem grauen Outfit der Nürnberger ähneln würde, blieb - wie schon so oft in dieser Saison - nicht ohne Gegentor. Nach einer Flanke von Hanno Behrens traf Torschütze Hack den Ball am langen Pfosten nicht richtig, erwischte Broll dadurch auf den falschen Fuß und traf zur «Club»-Führung.

Das Tor fiel ausgerechnet in einer Phase, in der Dresden die Hausherren im Griff zu haben schien. Doch infolge des Rückstands machte sich wieder Unsicherheit breit. Dynamo verlor nun wieder mehr Bälle, was auch Sportgeschäftsführer Ralf Minge nicht gefallen konnte. Der 59-Jährige schlug auf der Pressetribüne zum Ende des ersten Durchgangs häufiger auf den Tisch.

Auch im zweiten Durchgang hatte Dynamo die erste große Einschussmöglichkeit. Koné (49.) scheiterte jedoch an Nürnbergs Keeper Dornebusch. Auf der Gegenseite macht es erneut Hack besser. Der Junioren-Nationalspieler nutzte einen Ballverlust von Wahlqvist und einen Stellungsfehler von Jannik Müller eiskalt zum 2:0. Von Dynamo gab sich in der Folge zwar nicht auf, kam aber nicht mehr zum Torerfolg.

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