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Nur noch geringe Chancen: Dynamo im Alles oder Nichts-Modus

16.06.2020 - Drei Spiele bleiben Dynamo Dresden, um den Abstieg abzuwenden. Jetzt helfen nur noch Siege. Trainer Kauczinski gibt sich kämpferisch.

  • Der dritte Zweitliga-Abstieg für Dynamo Dresden naht. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der dritte Zweitliga-Abstieg für Dynamo Dresden naht. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der dritte Zweitliga-Abstieg für Dynamo Dresden naht. Dem Team von Markus Kauczinski helfen nach der 0:4-Niederlage bei Armina Bielefeld nur noch Siege - und Patzer der Mitkonkurrenten. «Alles oder Nichts spielen wir die ganze Zeit. Seit einem halben Jahr stehen wir am Tabellenende, haben immer wieder den Anschluss geschafft, aber dieses ganze Corona-Gedöns hat uns leider die Füße unter dem Boden weggezogen», erklärte Dynamos Coach. Der 50-Jährige kündigte an: «Die Jungs kämpfen und werden nicht aufhören, die Chance, die vielleicht noch da ist, zu ergreifen.»

Fünf Punkte hat das Schlusslicht nach der Pleite im Nachholspiel vom Montagabend Rückstand auf den Relegations- und zugleich auf den ersten Nichtabstiegsplatz. Neun Zähler können die Sachsen in den letzten drei Partien maximal noch einfahren. Parallel braucht Dynamo die Patzer der Mitkonkurrenten.

Die nächste Chance zum Sieg bietet sich bereits am Donnerstag bei Holstein Kiel. Wiederum nur drei Tage später spielt Dynamo fast 700 Kilometer weiter südlich beim SV Sandhausen. Die Partie bildet den Abschluss einer Deutschlandtour mit mehr als 3000 Reisekilometern. Die Spieler verbringen dabei mehr Zeit im Flugzeug als auf dem Spielfeld oder dem Trainingsplatz.

«Dieser Spielplan ist ein absoluter Wahnsinn. Wir versuchen aber das Beste draus zu machen», erklärte Routinier Marco Hartmann. «Jetzt gibt es drei Spiele, wo die Gegner ungefähr in der Tabellenregion von uns sind. Bevor nicht alles vorbei ist, einfach alles reinhauen. Jetzt aufzugeben, das ist nicht meine Art und Weise. Wenn wir in Kiel gewinnen, haben wir wieder ein bisschen mehr Hoffnung.»

Die Partie in Sandhausen bildet zudem den Abschluss des Mammutprogramms von acht Spielen in 22 Tagen. «Uns wurde das aufgebürdet. Wir sind nunmal die, die den Preis bezahlen», ärgerte sich Kauczinski. «Mir tun die Jungs leid. Sie stehen auf, versuchen immer wieder anzukämpfen. Am Ende werden wir aber immer müde, egal, in welcher Konstellation.»

Erst vor der letzten Partie gegen den VfL Osnabrück haben die Sachsen eine Woche Zeit, etwas zu regenerieren. Um bis dahin überhaupt noch eine Chance auf den Ligaverbleib zu haben, muss auch die Konkurrenz mitspielen. Wie groß sein Glaube daran ist, will Kauczinski nicht sagen. «Es geht nicht um Hoffnung und Glaube», erklärte er. Aufgeben kennt er nicht. «Wir werden dafür leben und kämpfen, diese kleinen Chancen, die dir der Fußball bietet, zu nutzen.»

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