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Piwarz: Weiterhin Präsenzunterricht für Abschlussklassen

20.01.2021 - Schüler, bei denen demnächst Prüfungen anstehen, sollen in Sachsen weiterhin die Schule besuchen. Nach dem Beschluss der Bund-Länder-Beratung könne der Freistaat den Abschlussklassen weiterhin Präsenzunterricht ermöglichen, sagte Kultusminister Christian Piwarz (CDU) am Mittwoch in Dresden nach einer Sitzung des Kabinetts. «Daran halten wir fest. Die Schüler sollen die Chance haben, sich sorgfältig auf ihre Abschlussprüfungen vorzubereiten.» Auch die vorgezogenen Winterferien auf Anfang Februar sowie die Verlängerung der Osterferien sollen bestehen bleiben.

  • Sachsens Kultusminister Christian Piwarz spricht in Dresden. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Sachsens Kultusminister Christian Piwarz spricht in Dresden. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bund und Länder hatten sich bei einem weiteren Corona-Gipfel am Dienstag auf eine Verlängerung des Lockdowns bis zum 14. Februar verständigt, Ausnahmen für Abschlussklassen aber ermöglicht. Auch im Freistaat soll der Lockdown - mit weitgehend geschlossenen Kitas und Schulen - bis Mitte Februar verlängert werden. Seit Montag sind lediglich die Abschlussklassen an den Schulen zurück.

«Ich hoffe sehr, dass wir im Februar Kitas und Schulen zumindest im eingeschränkten Regelbetrieb wieder öffnen können», sagte Piwarz. «Je eher, desto besser, aber immer mit Blick auf das Infektionsgeschehen.» In der nächsten Woche will das Kabinett mit der neuen Corona-Schutzverordnung auch Entscheidungen für Schulen und Kitas festlegen.

Die Bildungsgewerkschaft GEW begrüßte die Vereinbarung von Bund und Ländern, Schulen und Kitas weiterhin grundsätzlich geschlossen zu halten. Zugleich mahnte die Landesvorsitzende Uschi Kruse, eine Wiederöffnung nicht an einem Datum, sondern an niedrigen Infektionszahlen festzumachen. «Es wäre sinnvoller, eine konkrete Inzidenzzahl vorzugeben, ab wann erste Öffnungen stattfinden können.»

Selbst der 15. Februar könnte sich laut Kruse für eine Öffnung als zu früh herausstellen. Sie kritisierte außerdem, dass die Notbetreuung an Kitas und Grundschulen vielerorts zu stark ausgelastet seien. «Der Freistaat könnte mit der Rücknahme der Teilöffnung und einer klarer abgegrenzten Notbetreuung deutlich zum Rückgang der Infektionszahlen beitragen.»

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