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Richter zeigt Verständnis für Einspruch von Dynamo Dresden

03.03.2020 - Der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts, Hans E. Lorenz, hat Verständnis für den Einspruch von Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden gegen die Wertung der Niederlage gegen den SV Darmstadt 98 gezeigt. «Ich kann absolut verstehen, dass Dynamo gekämpft hat - verbunden auch mit der emotionalen Lage durch die Tabellenkonstellation», sagte Lorenz der «Sächsischen Zeitung» (Dienstag). «Ich kann zum Teil sogar die Argumentation nachvollziehen.» Trotzdem stehe er zur Zurückweisung des Einspruchs durch das Gericht am Montag. «Tatsachenentscheidungen sind grundsätzlich unanfechtbar - wenn sie richtig sind, diskussionswürdig und sogar, wenn sie falsch sind», sagte er.

  • Spieler der Dynamo Dresden. Foto: Matthias Balk/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Spieler der Dynamo Dresden. Foto: Matthias Balk/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Dresden hatte nach dem Heimspiel am 7. Februar argumentiert, dass der Videoschiedsrichter beim nicht gegebenen Tor der Gastgeber zum 3:3 unberechtigterweise eingegriffen habe. Schiedsrichter Michael Bacher räumte eine Fehlentscheidung bei der 2:3-Niederlage der Dresdner später ein. In der mündlichen Verhandlung bestätigte das Gericht das Urteil aus der Einzelrichter-Entscheidung. Es berief sich ebenso wie der DFB-Kontrollausschuss auf die Tatsachenentscheidung des Referees und sah auch keinen Regelverstoß durch das Eingreifen des VAR in Köln.

Theoretisch könnte Dresden nun noch letztinstanzlich vor das DFB-Bundesgericht ziehen. Lorenz sieht auch dort wenig Chancen auf Erfolg: «Ich bin nicht Richter am Bundesgericht, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass er etwas anderes entscheiden würde.»

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