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Sachsen mit Inzidenz von 299: Negativ-Spitzenreiter

05.01.2021 - Sachsen bleibt in der Corona-Pandemie mit Blick auf die Inzidenz bundesweit negativer Spitzenreiter. Am Dienstag wurden pro 100 000 Einwohner 299 Neuinfektionen binnen sieben Tagen registriert, wie aus den aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Am Vortag lag der Sieben-Tage-Wert im Freistaat bei 323. Bundesweit wurde am Dienstagmorgen eine Inzidenz von 135 ermittelt. Allerdings bleibt eine Interpretation der Daten weiter schwierig, weil um Weihnachten und den Jahreswechsel Corona-Fälle laut RKI verzögert entdeckt, erfasst und übermittelt wurden.

  • Proben für einen PCR-Test werden von einem Laboranten verpackt. Foto: Sina Schuldt/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Proben für einen PCR-Test werden von einem Laboranten verpackt. Foto: Sina Schuldt/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Insgesamt schlagen demnach für Sachsen seit Beginn der Pandemie im vergangenen März 141 002 Corona-Infektionen zu Buche - 1302 mehr als noch am Tag zuvor. Die Zahlen decken sich nicht immer mit denen des Landes, dass sie die Behörden zu unterschiedlichen Zeitpunkten erreichen. Laut Gesundheitsministerium in Sachsen stieg die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen von Montag auf Dienstag um 1899 Fälle auf nunmehr 142 959. 89 neue Todesfälle kamen demnach dazu. Die Zahl der Frauen und Männer, die an oder mit einer Covid-19-Erkrankung starben, liegt damit bei 3492. 3394 Menschen befinden sich wegen einer Infektion mit dem Coronavirus derzeit im Krankenhaus, 568 davon auf der Intensivstation.

Im Vogtlandkreis ging der Inzidenzwert binnen eines Tages von 631,9 auf aktuell 434,5 zurück. Die zuvor sehr hohen Zahlen gingen laut Landrat Rolf Keil (CDU) offensichtlich auf Versäumnisse im Plauener Gesundheitsamt zurück. Demnach hatte sich in der Behörde ein enormer Rückstau bei der Bearbeitung der Infektionsfälle gebildet. Landesweit hat laut RKI nunmehr der Landkreis Meißen mit 492,7 den höchsten Inzidenzwert.

Eine Interpretation der Daten bleibt weiter schwierig, weil um Weihnachten und den Jahreswechsel Corona-Fälle laut RKI verzögert entdeckt, erfasst und übermittelt wurden. Dem Verband Akkreditierter Labore in der Medizin (ALM) zufolge war die Zahl der Labortests auf das Coronavirus über den Jahreswechsel im Vergleich zur Weihnachtswoche noch einmal weiter gesunken. Verglichen mit der Woche vor Weihnachten hat sich die Zahl in der vergangenen Woche ungefähr halbiert. Das RKI geht davon aus, dass die Meldedaten zum Infektionsgeschehen frühestens Ende nächster Woche/Anfang übernächster Woche wieder belastbar sind, wie es auf Anfrage hieß.

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