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Sachsen schiebt abgelehnte Asylbewerber nach Tunesien ab

06.06.2019 - Leipzig (dpa/sn) - Sachsen hat erneut abgelehnte Asylbewerber aus Tunesien in ihre Heimat abgeschoben. An Bord des Sammelcharters, der am Mittwoch vom Flughafen Leipzig-Halle in Richtung Enfidha abhob, befanden sich 21 Tunesier, wie das Innenministerium am Donnerstag mitteilte. 11 von ihnen hatten im Freistaat um Asyl gebeten, 10 in einem anderen Bundesland. 4 der 11 in Sachsen lebenden Tunesier wurden direkt aus einer Haftanstalt zum Flugzeug gebracht.

  • Eine junge Frau aus Afrika hält einen Duldungstitel in der Hand. Foto: Wolfgang Kumm/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine junge Frau aus Afrika hält einen Duldungstitel in der Hand. Foto: Wolfgang Kumm/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Insgesamt hat Sachsen in den ersten vier Monaten dieses Jahres 568 zur Ausreise verpflichtete Migranten abgeschoben - etwas weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres (600). Nach Angaben des Innenministeriums leben in Sachsen derzeit 12 809 Ausländer, die den Freistaat wieder verlassen müssen. Davon sind 9672 geduldet. Die meisten von ihnen haben diesen Status wegen fehlender Reisedokumente.

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