Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Sachsen will abhörsichere Quantenkommunikation voranbringen

17.09.2019 - Dresden (dpa/sn) - Sachsen will die Entwicklung von Quantentechnologie für sichere Behördenkommunikation gemeinsam mit Bayern voranbringen. Bei Quantenkommunikation handele es sich um eine Schlüsseltechnologie und ein Top-Thema der Zukunft, sagte Staatskanzlei-Chef Oliver Schenk am Dienstag in Dresden. Damit könne der Datenaustausch mit hohen Geheimhaltungsanforderungen abgesichert und unbefugte Zugriffe unterbunden werden. Mit Quantenkommunikation ist es technisch möglich, Informationen und Daten in besonders sicherer Form zu übertragen.

  • Oliver Schenk (CDU), Staatskanzlei-Chef, spricht während einer Sitzung des Sächsischen Landtages. Foto: Monika Skolimowska/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Oliver Schenk (CDU), Staatskanzlei-Chef, spricht während einer Sitzung des Sächsischen Landtages. Foto: Monika Skolimowska/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bisher könne laut Schenk damit allerdings lediglich eine Distanz von rund 100 Kilometern überbrückt werden. Ziel und Herausforderung sei es, die Technik auf einer Pilotstrecke zwischen Bayern, Sachsen und Berlin zu erproben. In einem ersten Schritt soll am Fraunhofer Institut «Entwicklung Adaptiver Systeme» ein Laborzentrum für Quantenkommunikation entstehen, in dem entsprechende Geräte entwickelt sowie eine lokale Teststrecke aufgebaut werden. Sachsen gibt dafür rund 300 000 Euro.

Bei einer gemeinsamen Kabinettssitzung im Mai hatten Sachsen und Bayern eine Forschungsinitiative zur Quantenkommunikation vereinbart. «Quantentechnologien der zweiten Generation versprechen in den kommenden Jahrzehnten enorme ‎Fortschritte in den Bereichen Kommunikation und Computing», so Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD).

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren