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Sachsen zwischen Unwetter und Hitze: Entspannung im Wald

11.08.2020 - Hoch «Emil» bleibt Sachsen hold. In der schwülwarmen Luft bilden und entladen sich aber auch lokal Gewitter. Heftige Unwetter lassen es örtlich sogar hageln - andernorts ist Hochsommer.

  • Die Sonne geht glühend rot unter. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Sonne geht glühend rot unter. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zwischen Unwetter und Sonne satt: Gewitter haben am Dienstag in Sachsen mancherorts Überschwemmungen, Schlammlawinen, einen Erdrutsch und zeitweise Verkehrsbehinderungen verursacht. Besonders betroffen war nach Angaben der Chemnitzer Polizei der Bereich Mittelsachsen. In Auerswald, einem Ortsteil der Gemeinde Lichtenau, rutschte ein ganzer Hang auf die Bundesstraße 107, die bis zum Ende der Räumung gesperrt war.

Zeitweise standen nach dem Unwetter Teile des Ortes entlang eines über die Ufer getretenen Baches unter Wasser. Auch im Rest der Gemeinde wurden Gärten überflutet, es liefen Keller kurzzeitig voll und es ergoss sich Schlamm. «Es ist aber alles beräumt und wieder frei», sagte eine Sprecherin der Verwaltung am Nachmittag. Überschwemmt wurde auch die Autobahn A4 Chemnitz-Dresden in Höhe der Raststätte Auerswalder Blick. Dort waren zwischenzeitlich die Fahrspuren in beiden Richtungen gesperrt.

In Oederan suchten Einsatzkräfte auch mit einem Hubschrauber und Wärmebildkamera nach einem Kind, das eine Anwohnerin des angeschwollenen Flüsschens Flöha im Wasser treibend gesehen haben wollte. «Wir haben alle Kitas nach Vermissten abgefragt, es gibt auch keine Vermisstenanzeige», sagte der Lageführer der Feuerwehr-Einsatzzentrale in Chemnitz. Der Einsatz sei nach einer Stunde abgebrochen worden. Auch in Chemnitz selbst erwies sich nach seinen Angaben ein Alarm als Irrtum. «Das Auto, das heute halb im Schlossteich versank, ist ein Kunstprojekt im Zuge der Bewerbung als Kulturhauptstadt 2025!»

Wo sich Gewitter bildeten und entluden, sanken die Temperaturen auf 20 Grad. Anderswo herrschte indes laut Auskunft des Deutschen Wetterdienstes (DWD) Hochsommer mit bis zu 32 Grad. «Hier ist bestes Badewetter», sagte auch eine Mitarbeiterin des Landratsamtes Pirna. Hoch «Emil» bleibt den Sachsen weiter erhalten. «Es bleibt heiß», sagte ein Meteorologe. Und in den beiden nächsten Tagen seien auch keine Gewitter zu erwarten.

Nach kurzer örtlicher Entspannung durch Niederschläge nimmt die Waldbrandgefahr laut der Prognose wieder zu, vor allem in Nordsachsen sowie den nördlichen Teilen der Lausitz. In Foschenroda (Vogtland) brannte am Montagabend nach Polizeiangaben ein Weizenfeld. Das Feuer auf etwa 150 Quadratmetern konnte gelöscht werden, die Schadenshöhe ist nicht bekannt.

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