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Sachsens Händler starten optimistisch ins Weihnachtsgeschäft

17.11.2019 - Auch wenn die allgemeinen Konjunkturaussichten trübe sind, schlägt sich das in Sachsen offenbar noch nicht auf die Kauflust der Kunden nieder. Vor allem Lebensmittel, Spielzeug und Gutscheine stehen mit Blick auf Weihnachten hoch im Kurs.

  • Kunden gehen durch eine Einkaufspassage. Foto: Tim Brakemeier/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Kunden gehen durch eine Einkaufspassage. Foto: Tim Brakemeier/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Dresden (dpa/sn) - Sachsens Händler erwarten trotz Wirtschaftsflaute ein gutes Weihnachtsgeschäft. «Die Stimmung der Verbraucher ist gut, die Eintrübung macht sich bei den Konsumausgaben noch nicht bemerkbar», sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Sachsen, René Glaser, der Deutschen Presse-Agentur.

Der Einzelhandel rechnet mit einem Umsatzplus von rund drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Was die Erwartungen an das Weihnachtsgeschäft angeht, gibt es allerdings Unterschiede: Während gerade große Läden und Unternehmen mit besseren Geschäften als im Vorjahr rechnen, sind kleinere Händler in Sachen Umsatzerwartung eher zurückhaltend. Zwar wächst nach wie vor der Onlinehandel am stärksten, der meiste Umsatz wird aber immer noch vor Ort verbucht.

«Der Einzelhandel punktet mit Beratung, Service und Individualität», erklärte Glaser. Obendrein lockten gerade in der Vorweihnachtszeit die Atmosphäre in den festlich geschmückten Städten sowie ein Bummel über die Weihnachtsmärkte. «Die richtige Stimmung ist einfach da.» Immer mehr Händler versuchten, Internet und das Geschäft vor Ort miteinander zu verbinden, etwa durch eigene Online-Shops, Verkauf bei großen Anbietern oder eine eigene Internetseite «als virtuelles Schaufenster, um die Neugier zu wecken».

Ganz oben auf der Hitliste der Geschenke stehen in diesem Jahr Lebensmittel und Feinkost - von Spirituosen über Stollen bis hin zu Pralinen. Auch Klassiker wie Spielwaren, Bücher, Dekoartikel, Gutscheine und Elektroartikel landen häufig auf dem Gabentisch.

Im Weihnachtsgeschäft spielen auch Besucher aus dem Ausland eine Rolle, laut Handelsverband vor allem aus Polen, Russland und Tschechien. Viele Händler bereiten sich mit Werbung in den entsprechenden Sprachen und mehrsprachigen Verkäufern darauf vor.

Laut Dresden Marketing GmbH übernachteten etwa im Dezember 2018 rund 7,3 Prozent mehr Gäste aus dem Ausland in der Landeshauptstadt. «Die Weihnachtsatmosphäre schätzen neben unseren Besuchern aus dem Inland vor allem unsere Gäste aus der Schweiz, den USA und Polen», sagte Geschäftsführer Jürgen Amann.

Zwischen dem Jahreswechsel und dem russischen Jolkafest Anfang Januar kämen in der Regel zahlreiche Gäste aus Russland. Amann zeigte sich mit Blick auf die aktuellen Buchungszahlen optimistisch, im Dezember das Vorjahresniveau von rund 565 000 Übernachtungen erreichen zu können.

Die Monate November und Dezember sind traditionell für den Handel die umsatzstärkste Zeit des Jahres; bundesweit rechnet der Handelsverband in dieser Zeit mit einem Umsatz von rund 102 Milliarden Euro. Rund 20,5 Milliarden Euro werden die Bürger in diesem Jahr Schätzungen zufolge für Weihnachtsgeschenke ausgegeben.

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