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Theater und Orchester bezahlen Mitarbeiter besser

08.02.2019 - Chemnitz (dpa/sn) - Die Theater Chemnitz sowie acht weitere kommunale Theater und Orchester in Sachsen zahlen ihren Angestellten künftig mehr Geld. Am Freitag übergab Kunst- und Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) in der Oper Chemnitz einen Zuwendungsbescheid über knapp 2,25 Millionen Euro an das Haus. Dies ist der größte Posten aus einem Sieben-Millionen-Euro-Paket der Landesregierung, die von 2019 bis 2022 jährlich für kommunale Theater und Orchester mit Haustarif zusätzlich bereitgestellt werden. Die Kommunen sind zu 30 Prozent an der Finanzierung der Einkommenssteigerung beteiligt.

  • Eva-Maria Stange (SPD) spricht im Landtag. Foto: Monika Skolimowska/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eva-Maria Stange (SPD) spricht im Landtag. Foto: Monika Skolimowska/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Durch die Zuwendungen des Freistaats können fünf von neun Einrichtungen ihre Angestellten rückwirkend zum 1. Januar zu 100 Prozent nach Flächentarif bezahlen. «Ich bin sehr froh, dass wir als Freistaat Sachsen die Träger der kommunalen Theater und Orchester unterstützen können, ihre Beschäftigten besser zu entlohnen», sagte die Ministerin.

Neben dem Mehrspartenhaus in Chemnitz zahlen künftig auch die Theater Plauen-Zwickau, die Mittelsächsischen Theater- und Philharmonie (Freiberg), die Elbphilharmonie Sachsen (Riesa) und das Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau 100 Prozent Flächentariflohn. In den anderen vier Häusern bekommen die Mitarbeiter zwischen 80 und 95 Prozent des Tarifs. «Die Bezahlung nach Flächentarif sollte auch zukünftig das Ziel sein», sagte Stange.

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