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Tocotronic-Sänger: «Kosmos Chemnitz» ist Teil einer Bewegung

04.07.2019 - Chemnitz (dpa/sn) - Dirk von Lotzow, Sänger der Hamburger Band Tocotronic, betrachtet das Festival «Kosmos Chemnitz - Wir bleiben mehr» als Teil einer zivilgesellschaftlichen Bewegung. Für ihn gehöre die Veranstaltung in eine Reihe mit den Initiativen #unteilbar und Sichere Häfen. «Das sind alles Ereignisse, die ich zusammenfassen würde zu einer Art zivilgesellschaftlichen Bewegung. Und das finde ich sehr spannend», sagte Dirk von Lotzow vor dem Auftritt am Donnerstag in Chemnitz im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.

  • Die Band Tocotronic tritt beim Festival „Kosmos Chemnitz - Wir bleiben mehr“ auf. Foto: Sebastian Willnow © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Band Tocotronic tritt beim Festival „Kosmos Chemnitz - Wir bleiben mehr“ auf. Foto: Sebastian Willnow © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Beim Bündnis Sichere Häfen geht es darum, dass Städte Flüchtlinge aufnehmen - ihnen also sichere Häfen bieten. #unteilbar ist ein Bündnis für Demokratie, Menschenrechte, soziale und gesellschaftliche Teilhabe.

Tocotronic-Bassist Jan Müller hält es für wichtig, dass das Festival als Nachfolger des Konzertes #wirsindmehr zehn Monate zuvor von Chemnitzern organisiert wurde. «Dass jetzt durch überregionale Bands und andere Leute auch weitere Aufmerksamkeit hergestellt wird, halte ich für sehr gut», sagte er. Für ihren recht kurzfristig geplanten Auftritt in Chemnitz haben sich die Bandmitglieder sogar selbst hinters Steuer gesetzt. «Wir sind teilweise mit Privatautos schnell hierher gefahren», berichtete Dirk von Lotzow.

Wichtig ist der Band, dass das Festival auch eine längerfristige Wirkung hinterlässt. Die Botschaft hinter dem - positiv ausgedrückt - Spektakel dürfe nicht hinten über fallen, sagte von Lotzow. «Natürlich ist das ein Statement-Festival, es ist ein Umsonst-Festival, es firmiert unter dem Satz «Wir bleiben mehr», es geht um ein zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rassismus, gegen Antisemitismus, gegen Intoleranz, gegen völkischen Nationalismus und Autorität», betonte er.

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