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Vermisster 16-Jähriger tot aus Stausee geborgen

07.07.2020 - Ein seit Tagen vermisster 16-Jähriger ist tot aus einem Stausee in der Sächsischen Schweiz nahe der Grenze zu Tschechien geborgen worden. Die Ermittlungen zur Todesursache seien noch nicht abgeschlossen, teilte die Polizei am Dienstag mit. Der Verdacht auf eine Straftat bestehe nach dem gegenwärtigen Stand der Ermittlungen jedoch nicht. Die Leiche des Jugendlichen war am Montag von Tauchern der Bereitschaftspolizei Sachsen in dem Rückhaltebecken des Mordgrundbaches in Bad Gottleuba-Berggießhübel entdeckt worden.

  • SYMBOLFOTO - Ein Blaulicht leuchtet am auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    SYMBOLFOTO - Ein Blaulicht leuchtet am auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der 16-Jährige war am vergangenen Freitag gemeinsam mit Freunden in dem Hochwasserrückhaltebecken schwimmen. Nach Angaben der Polizei war er abgetaucht, aber nicht wieder an die Wasseroberfläche gekommen. Eine Suche mit Tauchern und einem Sonarboot blieb erfolglos. Die Ermittler vermuteten schon bald, dass der Teenager ums Leben gekommen ist. Diese Vermutung wurde nun zur Gewissheit.

Das Hochwasserrückhaltebecken Mordgrundbach an der Bahra, einem Nebenfluss von Elbe und Gottleuba, wurde zwischen 1960 und 1966 gebaut. Ein Teil des Beckens ist ständig gefüllt. Der Mordgrundbach wird hauptsächlich zur Nutzwasserversorgung und zur Fischerei genutzt. Im Stausee selbst gibt es eine kleine Insel.

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