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Von der Grenzkontrolle ins Gefängnis

04.09.2020 - Einen von der Staatsanwaltschaft Chemnitz gesuchten Mann hat die Bundespolizei in Oberbayern bei Grenzkontrollen entdeckt und ins Gefängnis gebracht. Die Beamten hatten am Donnerstag am Walserberg an der Autobahn 8 den Mann in einem Fernreisebus kontrolliert und festgestellt, dass gegen ihn gleich zwei offene Haftbefehle vorlagen. «Die Staatsanwaltschaft Chemnitz suchte den 61-Jährigen, da er wegen Beleidigung und Sachbeschädigung jeweils zu einer Geldstrafe verurteilt worden war, die er jedoch nie bezahlt hatte», teilte die Bundespolizei mit.

  • Polizeifahrzeuge stehen mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Polizeifahrzeuge stehen mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Weil der Mann die Schulden auch jetzt nicht begleichen konnte und niemanden wusste, der ihm Geld leihen könnte, kam er in ein Gefängnis - wo er nun 186 Tage bleiben muss. Zudem fanden die Bundespolizisten in seinem Gepäck zwei verbotene Messer und zeigten ihn wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz an.

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