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Höhere Wahlbeteiligung in Sachsen: Schlangen vor Wahllokalen

26.05.2019 - Die Appelle aus der Politik haben gefruchtet: Die Sachsen machen von ihrem Wahlrecht mehr Gebrauch als vor fünf Jahren. Nun wird mit großer Spannung auf die Auszählung gewartet.

  • Wähler sitzen während der Stimmabgabe zu den Europa- und Kommunalwahlen in Sachsen in der Wahlkabine. Foto: Robert Michael © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Wähler sitzen während der Stimmabgabe zu den Europa- und Kommunalwahlen in Sachsen in der Wahlkabine. Foto: Robert Michael © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Dresden/Görlitz/Kamenz (dpa/sn) - In Sachsen zeichnet sich eine höhere Beteiligung an den Europawahlen und den Kommunalwahlen als vor fünf Jahren ab. Vielerorts gab es lange Warteschlangen. In den ersten sechs Stunden nach Öffnung der Wahllokale hatten am Sonntag 31,9 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben, teilte das Statistische Landesamt in Kamenz mit. Bei der Europawahl 2014 waren es bis 14.00 Uhr nur 25,3 Prozent gewesen. Insgesamt betrug die Wahlbeteiligung vor fünf Jahren 49,2 Prozent.

Das Landesamt für Statistik hatte für 16.00 keine Übersicht über die Wahlbeteiligung mehr vorbereitet. Leipzig machte das in eigener Regie. Zu diesem Zeitpunkt waren es in der Messestadt knapp 53 Prozent. In Chemnitz lag die Beteiligung um 14.00 bei 36 Prozent, in Dresden bei 44 Prozent, hier wurden aber die Briefwähler mitgezählt.

Sowohl bei Wahllokalen in Görlitz als auch in Dresden bildeten sich Schlangen. Es habe «eine Schlange wie zu DDR-Zeiten» gegeben, berichtete ein Wahlhelfer in der Landeshauptstadt. Wartezeiten von bis zu einer Stunde waren laut Beobachtern keine Seltenheit.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat nach seiner Stimmabgabe die Bürger erneut aufgefordert, zur Wahl zu gehen. «Ich war heute Morgen schon, gehen auch Sie zur Wahl, denn jede Stimme zählt», schrieb der CDU-Politiker auf Twitter.

In Sachsen waren rund 3,3 Millionen Wahlberechtigte dazu aufgerufen, das Europaparlament und die Kommunalvertretungen neu zu bestimmen. Rund 40 Parteien und Initiativen kämpften um den Einzug ins Europaparlament. Zudem wurden im Freistaat die Kreistage aller zehn Landkreise sowie die Stadträte in den drei kreisfreien Städten Dresden, Leipzig und Chemnitz bestimmt. In 416 Gemeinden stand außerdem die Wahl der Gemeinderäte an.

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