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Wohnungsbrände in Leipzig und Chemnitz: Rauch über Mittweida

04.08.2019 - Von Samstagabend an beschäftigte der Großbrand einer Lagerhalle in Mittweida die Feuerwehren. Außerdem mussten sie zu zwei Wohnungsbränden ausrücken.

  • Ein Drehleiterwagen der Feuerwehr fährt mit Blaulicht über eine Straße. Foto: Marcel Kusch/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Drehleiterwagen der Feuerwehr fährt mit Blaulicht über eine Straße. Foto: Marcel Kusch/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Leipzig/Chemnitz/Mittweida (dpa/sn) - In der Nacht zum Sonntag hat es in Sachsen mehrfach gebrannt. Bei einem Wohnungsbrand in Leipzig sind nach Angaben der Polizei sechs Personen leicht verletzt worden. Sie hätten sich alle in einer Wohnung im zehnten Stock aufgehalten, als dort das Feuer ausbrach, so eine Sprecherin. Sämtliche Bewohner des Mehrfamilienhauses mussten das Haus verlassen. Sie konnten aber wenige Stunden später wieder zurückkehren, als der Brand gelöscht war.

Die Wohnung, in der das Feuer ausgebrochen war, sei zunächst nicht mehr bewohnbar, so die Sprecherin. Die sechs Personen, unter ihnen auch der Mieter der Wohnung, kamen mit Rauchvergiftungen ins Krankenhaus. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen. Die Polizei könne eine Brandstiftung nicht ausschließen, so die Sprecherin.

Glimpflicher verlief ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in Chemnitz: In der Nacht war dort auf einem Balkon im dritten Obergeschoss ein Feuer ausgebrochen. Die Bewohner des Hauses sowie der Nachbarhäuser wurden nach Angaben der Polizei in Sicherheit gebracht. Verletzt wurde niemand. Am frühen Morgen durften demnach die Bewohner der Nachbarhäuser zurückkehren. Mehrere Wohnungen des Hauses, in dem das Feuer ausgebrochen war, seien laut Polizei vorerst nicht mehr bewohnbar. Die Mieter seien anderweitig untergebracht worden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Über viele Stunden zogen sich die Löscharbeiten beim Brand einer Lagerhalle einer Recyclingfirma in Mittweida (Landkreis Mittelsachsen) hin. Wie ein Polizeisprecher sagte, war das Feuer nach ersten Erkenntnissen während der Nachtschicht am Samstagabend 21.30 Uhr in einem Haufen mit Plastikmüll ausgebrochen. Die Löscharbeiten dauerten am Sonntagabend noch an. Es sei nicht abzusehen, wann alle Glutnester gelöscht sind, sagte ein Polizeisprecher. Die Einsatzkräfte ließen die Halle daher kontrolliert abbrennen. Die Angestellten des Unternehmens konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, verletzt wurde niemand.

Durch die Flammen stürzte nach Polizeiangaben das Dach der etwa 200 Meter mal 300 Meter großen Halle ein. Das Technische Hilfswerk unterstützte die Feuerwehrleute bei der Sicherung der Halle. Hinweise auf eine Brandstiftung habe es zunächst nicht gegeben, so die Polizei. Wie das Recyclingunternehmen mitteilte, hatte sich wohl eine Lithium-Batterie im Lagerbereich selbst entzündet und den Brand ausgelöst. Die Anwohner wurden gebeten, ihre Fenster geschlossen zu halten. Die Aufforderung gelte weiterhin, so ein Polizeisprecher.

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