Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Zittau geht bei EU-Kommission gegen polnischen Tagebau vor

21.01.2021 - Die ostsächsische Stadt Zittau legt wegen des umstrittenen Ausbaus des Braunkohletagebaus Turów in Polen Beschwerde bei der Europäischen Kommission ein. Das teilte am Donnerstag Zittaus Oberbürgermeister Thomas Zenker (parteilos) mit. «Wir sehen uns dazu gezwungen, weil wir auf dem bisherigen Weg der Umweltverträglichkeitsprüfung nicht korrekt behandelt wurden.»

  • Thomas Zenker, der Oberbürgermeister von Zittau. Foto: Miriam Schönbach/ZB/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Thomas Zenker, der Oberbürgermeister von Zittau. Foto: Miriam Schönbach/ZB/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Stadt sieht erhebliche Probleme durch den Tagebau auf der anderen Seite der Grenze, etwa Belastungen mit Feinstaub und Lärm, Probleme beim Grundwasser sowie Beeinträchtigungen der Wasserqualität der Neiße. Dazu war im Oktober ein Gutachten vorgestellt worden.

Zittau strebt an, dass die Genehmigung für den Tagebau erneut rechtlich überprüft wird. Der Betreiber PGE will den Tagebau im Dreiländereck von Deutschland, Polen und Tschechien mit einer Verlängerung der Abbaugenehmigung bis ins Jahr 2044 betreiben. Der Energiekonzern ist mehrheitlich im Besitz des polnischen Staates. Gegen die Pläne gibt es auch Widerstand von Umweltschützern.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren