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Zuschauerrückkehr in Stadien: Drittligisten sind vorbereitet

01.09.2020 - Auf diesen Moment haben die mitteldeutschen Fußball-Drittligisten nur gewartet. Der DFB-Beschluss, unter bestimmten Bedingungen einer begrenzten Zahl von Fans die Rückkehr in die Stadien zu erlauben, stößt auf Zustimmung. Die Konzepte dafür sind längst ausgearbeitet.

  • Ein Fußball fliegt ins Netz. Foto: Jan Woitas/zb/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Fußball fliegt ins Netz. Foto: Jan Woitas/zb/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Personalisierte Tickets, keine Gästefans, verfeinerte Hygienekonzepte: Die mitteldeutschen Fußball-Drittligisten sind auf die Wiederzulassung von Zuschauern in den Stadien vorbereitet. Nachdem der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Montag Grünes Licht für die Rückkehr der Fans unter Bedingungen frei gemacht hat, arbeitet man bei Dynamo Dresden, dem FSV Zwickau, dem 1. FC Magdeburg und beim Halleschen FC nun unter Hochdruck daran, die Konzepte so sicher zu machen, dass die örtlichen Gesundheitsämter, aber auch die entsprechenden Ministerien der jeweiligen Bundesländer Sachsen und Sachsen-Anhalt, ihre Zustimmung geben.

Offiziell sind zumindest in Sachsen Sportveranstaltungen mit mehr als 1000 Zuschauern bereits gestattet, in Sachsen-Anhalt erwartet man in diesen Tagen eine neue, angepasste Corona-Schutzverordnung. Besonders eilig hat man es in Magdeburg und Dresden, da bereits am 13. und 14. September die DFB-Pokalspiele gegen Darmstadt 98 und den Hamburger SV anstehen. Auch diese Spiele sind für Zuschauer offen.

DYNAMO DRESDEN: Bereits seit einer Woche liegt das Hygiene-Konzept beim Gesundheitsamt der Stadt vor. «Im Hintergrund haben wir unsere Hausaufgaben erledigt und entsprechende Konzepte erarbeitet, die eine Zuschauer-Rückkehr möglich machen sollten. Konkret werden wir in der Sache kommunizieren, sobald die letzten Details final geklärt werden konnten», sagte der kaufmännischer Geschäftsführer Michael Born in einer Dynamo-Erklärung. Daher ist noch offen, wieviele Fans beim Pokalspiel gegen Hamburg und im ersten Heimspiel gegen Mannheim dabei sein werden. Zuletzt hatte Dynamo bereits zu einzelnen Trainingseinheiten die Akademie für eine geringe Zahl von Zuschauern geöffnet.

FSV ZWICKAU: 1000 Zuschauer beim Training, ein Testspiel am nächsten Dienstag gegen einen noch nicht feststehenden Gegner sogar mit geöffnetem Stehplatzbereich: Auch beim FSV Zwickau ist man gut vorbereitet. Die Westsachsen planen mit bis zu 5200 Fans, was einer Stadionauslastung von 50 Prozent entsprechen würde. Das örtliche Gesundheitsamt hat das Konzept des FSV genehmigt. Und Zwickau denkt noch weiter. Um die wirtschaftlichen Ausfälle so gering wie möglich zu halten, überlegt man den Verkauf einer Solidaritäts-Dauerkarte. Sollte es wider Erwarten wieder Spiele ohne Zuschauer geben müssen, hätten die Käufer keinen Regressanspruch.

HALLESCHER FC: «Wir sind derzeit zu verschiedenen Szenarien mit dem Gesundheitsamt im Gespräch. Welches dann am Ende greift, hängt maßgeblich von der neuen Landesverordnung ab. Wir gehen jedoch davon aus, dass wir mit 4000 bis 4500 Zuschauern die Hygieneregeln sicherstellen können», sagte Präsident Jens Rauschenbach der «Mitteldeutschen Zeitung». Nachdem beim Trainingsauftakt bereits 700 Zuschauer dabei waren, können am Samstag auch Fans das Testspiel gegen den dänischen Zweitligisten HB Köge in Eilenburg mitverfolgen.

1. FC MAGDEBURG: Der 1. FCM sorgte bereits in der vergangenen Woche für Furore, als Oberbürgermeister Lutz Trümper ankündigte, bei der Pokalpartie gegen Darmstadt könnten bis zu 7500 Fans ins Stadion kommen. In der «Magdeburger Volksstimme» hatte er betont, das Gesundheitsamt der Stadt hätte das Hygienekonzept des Vereins bereits abgesegnet. Allerdings: Die derzeitige Verfügungslage in Sachsen-Anhalt erlaubt noch keine Veranstaltungen mit mehr als 1000 Zuschauern. Und die neue Verordnung tritt wohl erst ab 17. September in Kraft, das wäre nach dem Pokalspiel. Vorbereitet aber ist man beim FCM in jedem Fall.

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