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1. FC Magdeburg vor dem Abstieg: 2:4-Pleite beim VfL Bochum

04.05.2019 - Nur noch wenig Hoffnung: Der 1. FC Magdeburg hat im Abstiegskampf eine bittere Niederlage einstecken müssen. Nach einem 2:4 in Bochum sind die Elbestädter auf einen direkten Abstiegsplatz abgerutscht.

  • Christian Beck und Bochums Tim Hoogland kämpfen im Kopfballduell um den Ball. Foto: Guido Kirchner © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Christian Beck und Bochums Tim Hoogland kämpfen im Kopfballduell um den Ball. Foto: Guido Kirchner © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bochum (dpa) - Aufsteiger 1. FC Magdeburg muss nach einem weiteren Rückschlag mehr denn je um den Klassenerhalt in der 2. Fußball-Bundesliga zittern. Die Mannschaft von Trainer Michael Oenning verlor am Samstag mit 2:4 (0:2) beim VfL Bochum und rutschte auf den vorletzten Tabellenplatz ab. In den letzten beiden Spielen geht es für Magdeburg gegen Aufstiegsaspiranten, zunächst bei Union Berlin und zum Saisonfinale gegen den 1. FC Köln. Die Tore vor 17 339 Zuschauern erzielten für Bochum Silvere Ganvoula (42. Minute), Dominik Baumgartner (51.) und Tom Weilandt (61./84.). Für Magdeburg trafen Marius Bülter (64.) und Christian Beck (87.).

«In der ersten Halbzeit haben wir es wieder verpasst zu treffen und gehen in den Rückstand. Kommen raus, machen wieder Druck, doch Bochum hat es souverän gemacht. Wir haben nicht enttäuscht, aber zu viele falsche Entscheidungen getroffen», bilanzierte Oenning.

Wie schon gegen Greuther Fürth begann der FCM in einem 3-5-2. Tarek Chahed und Jan Kirchhoff rückten für die gesperrten Preißinger und Perthel in die Startformation, zudem kehrte Alexander Brunst zwischen die Pfosten zurück. Die Gäste taten in der ersten Halbzeit mehr für das Spiel. Die erste große Gelegenheit gab es allerdings erst kurz vor der Pause, als Marius Bülter mit einem Schuss aus 16 Metern an Bochums Keeper Manuel Riemann scheiterte. Wenig später folgte die Ernüchterung. Lukas Hinterseer legte im Magdeburger Strafraum auf Ganvoula (42.) ab, der den Ball nur noch ins leere Tor schieben musste. Die Bochumer blieben effektiv und legten in einer munteren zweiten Halbzeit durch Baumgartner und Weilandt nach.

Die zweite Hälfte begann mit einem Tiefschlag für den FCM: Nach einem Freistoß erhöhte Baumgartner (50.) unbedrängt auf 0:2. Der FCM musste jetzt offensiver agieren, fing sich nach einem Konter noch das 0:3 durch Tom Weilandt (60.). Mit einem Doppelwechsel setzte Oenning nun alles auf eine Karte, brachte Manfred Osei Kwadwo und Steven Lewerenz. Die Partie war nun hektischer und Marius Bülter (64.) verkürzte auf 1:3. Mit dem zweiten Tor von Weilandt (84.) war die Partie endgültig entschieden, auch wenn Beck (87.) mit seinem zehnten Saisontor noch einmal verkürzte.

Irritationen gab es, weil Magdeburger Anhänger nicht oder erst verspätet ins Stadion kamen. «Schade auch für unsere Fans, dass man die Mannschaft so spät unterstützen konnte», twitterte der FCM. Nach Polizeiangaben sollen Magdeburger Fans sich vor dem Spiel Kontrollen widersetzt und aggressiv gezeigt haben. Vereinzelt sei es zu gewalttätigen Übergriffen auf Beamte gekommen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei auf Anfrage. Etwa 650 Fans, die in einem Sonderzug angereist waren, hatten durch Abtasten auf mitgeführte Pyrotechnik hin überprüft werden sollen. Einige Beteiligten sollen Minuten vor der Einfahrt des Zuges in den Bochumer Hauptbahnhof eine brennende Fackel aus dem Fenster geworfen haben, wie Bahnmitarbeiter gemeldet hätten.

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