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5000 Tiere bei Großbrand verendet: Millionenschaden

17.07.2020 - Beim Brand einer Stallanlage sind Tausende Schweine ums Leben gekommen. Es war nicht das erste Großfeuer dort.

  • Der Schriftzug «Feuerwehr» ist auf einem Einsatzfahrzeug angebracht. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Schriftzug «Feuerwehr» ist auf einem Einsatzfahrzeug angebracht. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Rund 5000 Schweine sind bei dem Brand in einem landwirtschaftlichen Betrieb in Teutschenthal (Saalekreis) am Donnerstag verendet. Ein Polizeisprecher sagte am Freitag, der Sachschaden liege ersten Schätzungen zufolge zwischen vier und fünf Millionen Euro. Das Feuer wurde mittlerweile gelöscht.

Der Brand war am Donnerstagvormittag in dem Betrieb ausgebrochen, die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Auch am Freitag konnten zur Ursache zunächst keine Aussagen gemacht werden. Die vor Ort eingesetzten Brandursachenermittler hätten dazu noch nicht berichtet, erklärte eine Polizeisprecherin.

Bereits im Jahr 2014 hatte es in dem Betrieb einen Großbrand gegeben, bei dem rund 2400 Tiere verendeten. Die Flammen hatten damals auch ein angrenzendes Büro und eine Werkstatt erreicht. Der Schaden wurde auf mehr als 100 000 Euro geschätzt.

Unterdessen hat Sachsen-Anhalts Landwirtschaftsministerin Claudia Dalbert (Grüne) einen verbesserten Brandschutz für Ställe gefordert. Dazu gehörten unter anderem die Verwendung von weniger brennbaren Materialien oder das Einziehen von Brandwänden beim Bau von Ställen, eine Präsenzpflicht bei großen Tierhaltungen oder ein gesondertes Brandmeldesystem. Auch Alarmanlagen sollten in allen Ställen zwingend vorhanden sein.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium sei durch das Tierschutzgesetz dazu ermächtigt, durch Rechtsverordnung die Anforderungen an die Haltung von Tieren, insbesondere Sicherheitsvorkehrungen im Falle technischer Störungen oder im Brandfall zu regeln. Bislang sei davon jedoch kein Gebrauch gemacht worden, kritisierte die Ministerin.

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