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6:0 im DFB-Pokal: Union schießt sich für die Bundesliga warm

11.08.2019 - Der 1. FC Union Berlin zieht durch einen Sieg bei Germania Halberstadt souverän in die zweite DFB-Pokalrunde ein. Doch gegen den Regionalligisten ließ Union auch viele Chancen ungenutzt.

  • Berlins Keven Schlotterbeck (M) jubelt mit Marcus Ingvartsen (l) und Grischa Prömel nach seinem Tor zum 0:1. Foto: Swen Pförtner © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Berlins Keven Schlotterbeck (M) jubelt mit Marcus Ingvartsen (l) und Grischa Prömel nach seinem Tor zum 0:1. Foto: Swen Pförtner © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Halberstadt (dpa) - Eine Woche vor dem Start hat sich der 1. FC Union Berlin für das Abenteuer Bundesliga warmgeschossen. In der ersten Runde des DFB-Pokals siegte das Team von Trainer Urs Fischer bei Fußball-Regionalligist Germania Halberstadt 6:0 (1:0), ließ aber auch zahlreiche Chancen ungenutzt. Vor 5966 Zuschauern im Friedensstadion trafen Keven Schlotterbeck (27. Minute), Sebastian Andersson (65.), Christopher Lenz (67.), Joshua Mees (71.), Robert Andrich (76.) und Anthony Ujah (89.) für die nur am Ende überlegenen Köpenicker.

«Wenn man 6:0 gewinnt, kann man nur zufrieden sein. Wir haben eine sehr, sehr gute Einstellung gehabt», sagte der Berliner Kapitän Christopher Trimmel, merkte jedoch auch an: «Aber natürlich nehmen wir Dinge aus diesem Spiel mit. Wir müssen unsere Chancen besser ausspielen.» Das Ergebnis bedeutet jedoch zugleich auch den höchsten Sieg von Union im DFB-Pokal. Bisher stand ein 4:0 gegen den SV Waldhof Mannheim aus dem Jahr 2003 in der Statistik.

Fischer wollte mit seiner Startelf bereits ein klares Zeichen mit Blick auf den Ligastart gegen RB Leipzig am kommenden Sonntag setzen. So standen beim Anpfiff in Schlotterbeck, Christian Gentner, Sheraldo Becker, Marius Bülter und Marcus Ingvartsen fünf Neuzugänge auf dem Platz. Der frühere Dortmunder Neven Subotic fehlte allerdings komplett im Kader.

Union wirkte zwar optisch überlegen, war aber von einer Dominanz gegen den drei Klassen tiefer spielenden Gegner weit entfernt. Eine maßgeschneiderte Ecke von Kapitän Christopher Trimmel auf den Kopf von Freiburg-Leihgabe Schlotterbeck sorgte dann für die Führung - und vor allem für Erleichterung. «Das war mein erstes Tor im Profi-Fußball. Aber im Kampf um einen Stammplatz bedeutet das wenig. Ich muss weiter Gas geben», sagte der Verteidiger, der zudem zum Man of the Match gewählt wurde.

Trotzdem war das Spiel der Eisernen weiter zäh. Gefährlich wurde es nur aus der Distanz. Erst traf Lenz (34.) mit einem Schuss aus 25 Metern die Latte, dann scheiterte Gentner (39.) am Pfosten. Der Neuzugang aus Stuttgart ließ eine Minute vor der Pause die große Chance zum zweiten Tor aus, als er völlig ungedeckt zum Abschluss kam, seinen Schuss jedoch neben das Tor setzte.

Nach dem Wechsel wirkte Union zunächst pomadig und kassierte fast den Ausgleich. Dennis Blaser (53.) stand plötzlich völlig frei im Strafraum der Berliner, verzog seinen Schuss jedoch massiv.

Erst in der letzten halben Stunde nutzte Union die Schwächen Halberstadts effizienter. Andersson traf aus spitzem Winkel, der Schuss von Lenz schlug im Winkel ein. Die eingewechselten Mees, Andrich und Ujah warben mit ihren Toren für einen Platz in der Startelf gegen Leipzig.

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