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Acht «goldene Regeln» für Öffnung von Restaurants und Hotels

13.05.2020 - Mit einer Checkliste aus acht Regeln sollen Hoteliers und Restaurantbesitzer ihre Betriebe für die Wiederöffnung in den nächsten Wochen vorbereiten. Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD) stellte das Regelwerk am Mittwoch mit der Geschäftsführerin des Tourismusverbands Sachsen-Anhalt, Bärbel Schöne, und dem Landespräsidenten des Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga), Michael Schmidt, vor.

  • Tische und Stühle vor einem geschlossenen Café in Naumburg. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Tische und Stühle vor einem geschlossenen Café in Naumburg. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Unternehmen sollen demnach unter anderem Hygienekonzepte erstellen, die Gäste darüber informieren und für genügend Abstand zwischen den Gästen sorgen. Das Personal soll einen Mundschutz tragen. Gezahlt werden soll möglichst kontaktlos, die Gäste sollen außerdem dokumentiert werden.

Die Regeln sind jedoch, anders als die Landesverordnung zur Eindämmung des Coronavirus, nicht rechtsverbindlich. Es handele sich eher um «goldene Regeln», an denen sich die Wirte orientieren sollten, sagte Staatssekretär Thomas Wünsch, der das Papier für das Wirtschaftsministerium mit Branchenvertretern ausgehandelt hatte. Die Betriebe hätten zu unterschiedliche Voraussetzungen, als dass man für alle Hotels und Restaurants dieselben rechtsverbindlichen Regeln hätte aufstellen können.

Neben den acht Grundregeln einigte man sich daher auch auf weitere, branchenspezifische Handlungsempfehlungen. Wer diese Regeln und Empfehlungen in einem eigenen Hygienekonzept umsetze, schaffe damit die Grundlage für eine Ausnahmegenehmigung zur Öffnung ab dem 18. Mai, sagte Willingmann. Ab dem 22. Mai dürfen Lokale auch ohne Ausnahmegenehmigung öffnen, auch dann müssen sie auf Anfrage aber ein Hygiene- und Sicherheitskonzept vorweisen können.

Die Branchenvertreter zeigten sich zufrieden mit dem gemeinsamen Konzept. «Sachsen-Anhalt agiert recht großzügig», sagte Schön vom Tourismusverband. Auch Dehoga-Präsident Schmidt sprach von einer «sehr konstruktiven» Zusammenarbeit mit dem Ministerium.

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