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Anhaltische Landeskirche mitten im Veränderungsprozess

22.11.2019 - Dessau-Roßlau (dpa/sa) - Sinkende Mitgliederzahlen, weniger Pfarrer - dennoch will die kleine Evangelische Landeskirche Anhalts eigenständig bleiben. Der 2015 gestartete Veränderungsprozess hin zu neuen Strukturen sei auf einem guten Weg, erklärte Kirchenpräsident Joachim Liebig am Freitag zum Auftakt der Herbsttagung der Landessynode in Dessau-Roßlau.

  • Der Mond ist hinter dem Kreuz eines Kirchturms zu sehen. Foto: Swen Pförtner/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Mond ist hinter dem Kreuz eines Kirchturms zu sehen. Foto: Swen Pförtner/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In sechs Regionen hätten sich Arbeitsgemeinschaften von Gemeinden und Verbünde von Mitarbeitenden gebildet, zu denen neben dem Pfarrdienst auch die Gemeindepädagogik, Kirchenmusik und Verwaltung gehörten. Bis 2025 sollten etwa 20 Verbünde gebildet werden. So werde die Arbeit vor allem auf dem Land besser koordiniert und vielfältiger gestaltet.

Bei der Herbsttagung der Synode - dem Kirchenparlament - geht es bis zum Samstag auch um den Haushalt für das kommende Jahr. Die Landeskirche, die eigenen Angaben zufolge rund 30 900 Mitglieder hat, rechnet mit Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 17,6 Millionen Euro. In diesem Jahr waren es 17,5 Millionen Euro. In einer Mitteilung vom Freitag hieß es, eine bei einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Auftrag gegebenes Gutachten habe die finanzielle Stabilität der Landeskirche belegt. Sie hat den Angaben zufolge noch 30 900 Mitglieder.

Zudem wird über den Umgang mit Pfarrhäusern debattiert. Es steht zur Diskussion, ob Pfarrdienstwohnungen abgeschafft werden und so die schon locker gehandhabte Residenzpflicht abgeschafft wird, wie ein Kirchensprecher mitteilte. Die Anhaltische Landeskirche hat den Angaben zufolge rund 40 Pfarrhäuser aktuell als Dienstwohnungen ausgewiesen, rund 25 würden von Pfarrerinnen und Pfarrern bewohnt. Weitere 35 Häuser seien vermietet oder stünden leer.

Hintergrund der Überlegungen sind laut dem Sprecher die größer werdenden Pfarrbereiche und die für die Kirchengemeinden hohen Lasten, die mit der Unterhaltung der Pfarrhäuser verbunden seien.

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