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Archäologe: Himmelsscheibe zeigte schon Mond-Faszination

19.07.2019 - Halle (dpa/sa) - Die Mondlandung vor 50 Jahren hat aus Sicht des Landesarchäologen Harald Meller eine Vorgeschichte, die bis in die Bronzezeit zurückreicht. «Die Himmelsscheibe von Nebra beweist die uralte Menschheitssehnsucht nach dem Mond und nach Wissen um den Himmel», sagte Meller am Freitag. Die über 3600 Jahre alte Himmelsscheibe zeigt die weltweit älteste konkrete Darstellung astronomischer Phänomene rund um den Mond. Die erste bemannte Mondlandung jährt sich am Samstag (20. Juli) zum 50. Mal.

  • Eine Nachbildung der Himmelsscheibe von Nebra. Foto: Sebastian Willnow/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Nachbildung der Himmelsscheibe von Nebra. Foto: Sebastian Willnow/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle plant für 2020/21 eine Sonderausstellung mit dem Titel «Neue Horizonte», bei der aktuelle Forschungsergebnisse präsentiert werden sollen. «Trotz der Einfachheit der Darstellungen auf der Scheibe handelte es sich in der Bronzezeit um Geheimwissen der damals Herrschenden», sagte Meller. Das astronomische Wissen hatte der Schöpfer der Himmelsscheibe offenbar aus dem Vorderen Orient mitgebracht. Die genaue Reiseroute wird derzeit bei archäologischen Forschungen in Süditalien untersucht.

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