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Autozulieferer nimmt neues Batterietestzentrum in Betrieb

25.09.2020 - In Anhalt-Bitterfeld werden künftig Batterien für Elektroautos getestet: Die Autozulieferer-Gruppe FEV hat in Sandersdorf-Brehna ein neues Prüfzentrum für Fahrzeugbatterien eingeweiht. In dem rund 15 500 Quadratmeter großen Werk werden Module und Hochvolt-Batteriesysteme entwickelt und geprüft, wie das Wirtschaftsministerium am Freitag mitteilte.

  • Stefan Pischinger spricht zur Eröffnung des neuen Test- und Entwicklungszentrums für Fahrzeugbatterien. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Stefan Pischinger spricht zur Eröffnung des neuen Test- und Entwicklungszentrums für Fahrzeugbatterien. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Rund 100 neue Arbeitsplätze sollen entstehen. Das Unternehmen investierte einen höheren zweistelligen Millionenbetrag. Sachsen-Anhalt gab aus dem Gemeinschaftstopf von Bund und Ländern zur Verbesserung der Wirtschaftsstruktur (GRW) sechs Millionen Euro dazu.

Die FEV-Gruppe mit Sitz in Aachen hat schon seit 13 Jahren einen Standort in Sandersdorf-Brehna, in dem vor allem Verbrennungsmotoren mit Dauertest geprüft wurden. Mit der jetzigen Erweiterung setzt die Gruppe mehr auf die Hybrid- und Elektromobilität. «Auf aktuell 69 Anlagen können wir sämtliche international gängigen Testmethoden für Batterien anbieten - aus einer Hand, an einem Standort», sagte der Vorsitzende der FEV-Geschäftsführung, Stefan Pischinger. Ihre Partner könnten so Entwicklungszeit und -kosten sparen.

Die nötige Energie könne dank einer 12 000 Quadratmeter großen Photovoltaikanlage fast vollständig über erneuerbaren Strom gewonnen werden. Künftig solle in Sandersdorf-Brehna auch die Forschung und Entwicklung gestärkt werden, teilte das Unternehmen weiter mit.

Aus Sicht von Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD) passt sich der neue FEV-Standort gut in die Entwicklung der Branche im Land ein. Derzeit gehörten rund 270 Unternehmen im Land zur Autobranche und beschäftigten etwa 26 000 Beschäftigte, hieß es.

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