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Bauhaus Dessau: Direktorenstelle weltweit ausgeschrieben

01.04.2020 - Eine international anerkannte und vernetzte Persönlichkeit soll es sein auf dem Chefsessel. Dafür rechnet die Stiftung Bauhaus Dessau mit Bewerbern aus der ganzen Welt.

  • Die Buchstaben des Schriftzugs an der Fassade des Dessauer Bauhausgebäudes leuchten in bunten Regenbogenfarben. Foto: Heiko Rebsch/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Buchstaben des Schriftzugs an der Fassade des Dessauer Bauhausgebäudes leuchten in bunten Regenbogenfarben. Foto: Heiko Rebsch/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Auf der Suche nach einer Nachfolge für die bisherige Direktorin der Stiftung Bauhaus Dessau, Claudia Perren, wird die Stelle weltweit ausgeschrieben. Ziel sei es, die Auswahl der Bewerber möglichst bis Ende dieses Jahres abzuschließen. Gesucht werde eine international angesehene und vernetzte Persönlichkeit, sagte der Stiftungsratsvorsitzende, Kulturstaatsminister Rainer Robra (CDU). Das Gremium habe sich am Mittwoch auf die Vorbereitung der sofortigen weltweiten Ausschreibung geeinigt. Perren sei für ihre Arbeit herzlich gedankt worden.

Wer die Nachfolge antreten werde, könne auf dem Erreichten aufbauen, mit den Pfunden des Unesco-Weltkulturerbes wuchern und den Schwung aus dem Bauhausjubiläum für Neues nutzen. «Denn die Geschichte des Bauhauses ist noch lang nicht zu Ende erzählt», sagte Robra. Er rechne mit sehr vielen Bewerbern. Die Amtszeit betrage fünf Jahre.

Perren hatte am Montag mitgeteilt, dass sie zum 1. August Direktorin der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel (Schweiz) wird. Die Architektin leitete die Stiftung Bauhaus Dessau seit sechs Jahren. Zuvor arbeitete sie in Australien. In ihre Amtszeit in Dessau-Roßlau fielen der Neubaubau des Bauhaus Museums und das Jubiläum «100 Jahre Bauhaus» 2019. Perren hatte erklärt, sie habe sich noch vor Ablauf ihrer zweiten Amtszeit bewusst für die neue Aufgabe in Basel entschieden. Sie werde dem Bauhaus Dessau eng verbunden bleiben.

Der Architekt Walter Gropius (1883-1969) hatte die bis heute weltberühmte Architektur- Kunst- und Designschmiede 1919 in Weimar als Hochschule für Gestaltung gegründet. Später zog es nach Dessau, wo es laut Stiftung seine Blütezeit erlebte. Auf Druck der Nazis zog es nach Berlin, wo es 1933 endgültig geschlossen wurde. Die Stiftung Bauhaus Dessau erforscht und bewahrt das Erbe der Ikone der Moderne. Das Museum wurde gebaut, um die - nach Berlin - weltweit zweitgrößte Sammlung zum Thema Bauhaus für Besucher besser präsentieren und mehr Wissen über die Arbeit der Avantgarde vermitteln zu können. Bauhausbauten wie in Dessau-Roßlau gehören heute zum Unesco-Welterbe.

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