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CDU: Mehr Vorsorge gegen Afrikanische Schweinepest

16.09.2020 - Aus Sorge vor einem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Sachsen-Anhalt will die Landtags-CDU, dass Jäger mehr Wildschweine erlegen. Zudem sei es nötig, auch Autohöfe und Rastplätze besser zu schützen, teilte die CDU-Fraktion am Mittwoch in Magdeburg mit. Dabei gelte es insbesondere Behälter täglich zu leeren und zu reinigen, damit Wildschweine nicht durch Abfälle angelockt werden. Wissenschaftler gehen davon aus, dass das Virus sich unter anderem durch weggeworfene Wurstwaren verbreitet.

  • Zwei Wildschweine stehen auf einem Plateau im Wald und wühlen bei der Futtersuche mit der Schnauze im Erdboden. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Zwei Wildschweine stehen auf einem Plateau im Wald und wühlen bei der Futtersuche mit der Schnauze im Erdboden. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Für den Menschen ist die Afrikanische Schweinepest laut Experten nicht gefährlich, Schweine stecken sich jedoch untereinander an und sterben. Für Landwirte kann die Seuche damit drastische wirtschaftlichen Folgen haben. In der vergangenen Woche war in Brandenburg der deutschlandweit erste Fall der Afrikanischen Schweinepest aufgetreten, bei einem infizierten toten Wildschwein. Es war nahe der deutsch-polnischen Grenze entdeckt worden.

Sachsen-Anhalts Landwirtschaftsministerin Claudia Dalbert (Grüne) hatte umgehend erklärt, das Land sei für den Fall eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest gut vorbereitet. So wurde den Angaben nach unter anderem ein mobiler Elektrozaun angeschafft, der die Seuche im Ernstfall eingrenzen soll.

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