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Dalbert: Gut auf Afrikanische Schweinepest vorbereitet

11.09.2020 - Sachsen-Anhalt ist nach Einschätzung von Agrarministerin Claudia Dalbert (Grüne) gut für die Afrikanischen Schweinepest (ASP) gewappnet. «Auch wenn die Lage ernst ist, Sachsen-Anhalt ist gut vorbereitet», teilte die Ministerin am Freitag, einen Tag nach Bekanntwerden des ersten ASP-Falls in Deutschland, mit. Sachsen-Anhalt hat für den Fall eines Ausbruchs einen mobilen Elektrozaun angeschafft, der die Seuche im Ernstfall eingrenzen soll. Außerdem stehen 30 mobile Container zur Zwischenlagerung verendeter Schweine bereit.

  • Claudia Dalbert, Agrarministerin (Grüne). Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Claudia Dalbert, Agrarministerin (Grüne). Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Am Donnerstag hatte Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) mitgeteilt, dass die für Menschen ungefährliche Tierseuche erstmals bei einem toten Wildschwein in Deutschland nachgewiesen worden sei. In zwei Brandenburger Landkreisen nahe der Grenze zu Polen liefen Krisenmaßnahmen an, um weitere Spuren zu suchen und eine Ausbreitung zu unterbinden - womöglich auch auf Schweineställe. Südkorea verbot umgehend die Schweinefleisch-Einfuhr aus Deutschland. Weitere Exportstopps jenseits der EU könnten folgen.

Spaziergänger hatten das tote Tier nahe der polnischen Grenze entdeckt. Auch Dalbert bat die Bevölkerung, auf Anzeichen der ASP zu achten: «Wenn jemand beim Pilzsammeln oder Joggen oder beim Spazieren gehen tote Wildschweine entdeckt, sollten diese Funde umgehend beim Veterinäramt der Stadt oder des Landkreises gemeldet werden.» Außerdem forderte die Ministerin von Betrieben, die Menschen aus ASP-betroffenen Ländern beschäftigen, ihre Mitarbeiter für das Thema zu sensibilisieren.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass das Virus sich unter anderem durch weggeworfene Wurstwaren verbreitet. Auch wenn die Krankheit Menschen und andere Nutztiere nicht bedroht, ist Sachsen-Anhalt von der Seuche stärker gefährdet als andere Bundesländer. Mit derzeit rund 1,3 Millionen Tieren in rund 2800 Betrieben sind Schweine ein nicht unwesentlicher Wirtschaftsfaktor in Sachsen-Anhalt.

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