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Fahrer nach Flixbus-Unfall weiter nicht vernehmungsfähig

03.07.2019 - Leipzig (dpa/sn) - Mehr als sechs Wochen nach dem tödlichen Fernbusunfall auf der Autobahn 9 in der Nähe von Leipzig ist die Ursache nicht geklärt. Der schwer verletzte Busfahrer sei weiterhin nicht vernehmungsfähig, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Leipzig am Mittwoch. Gegen den 59-Jährigen wird wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Auch das Unfallfahrzeug werde noch untersucht, sagte der Sprecher. Das Gutachten werde in einigen Wochen erwartet.

  • Ein Flixbus am zentralen Busbahnhof (ZOB) in München. Foto: Stephan Jansen/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Flixbus am zentralen Busbahnhof (ZOB) in München. Foto: Stephan Jansen/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Reisebus des Unternehmens war am 19. Mai auf der A9 verunglückt und auf die Seite gekippt, eine Leitplanke bohrte sich durch die Windschutzscheibe. Eine 63 Jahre alte Frau kam noch vor Ort ums Leben. Der Busfahrer und acht weitere Menschen wurden schwer, 63 Fahrgäste leicht verletzt. Insgesamt saßen 75 Menschen in dem Fernbus, der von Berlin nach München unterwegs war.

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