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HFC-Boss macht Druck auf Ziegner: «Nun besonders gefordert»

07.02.2020 - Halle (dpa) - Angesichts der Krise bei Fußball-Drittligist Hallescher FC wächst der Druck auf Trainer Torsten Ziegner. Vor dem Spiel in Chemnitz am Sonntag (14.00 Uhr/MagentaSport) forderte Präsident Jens Rauschenbach eine Trendwende. «Ein Ultimatum gibt es ebenso wenig wie Grund für Aktionismus. Aber er weiß selbstverständlich, dass er nun besonders gefordert ist», sagte Rauschenbach der «Mitteldeutschen Zeitung» mit Blick auf den Cheftrainer. Der Vertrag mit Ziegner war nach zähen Verhandlungen erst Anfang November verlängert worden.

  • Jens Rauschenbach, Präsident des Halleschen FC, steht vor Beginn eines Spiels vor dem Mannschaftsbus. Foto: Robert Michael/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Jens Rauschenbach, Präsident des Halleschen FC, steht vor Beginn eines Spiels vor dem Mannschaftsbus. Foto: Robert Michael/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Am Freitag teilte der HFC mit, dass Björn Jopek mehrere Wochen ausfällt. Der Mittelfeldspieler muss am Sprunggelenk operiert werden. Jopek stand in dieser Saison in 19 von 22 Spielen auf dem Platz, musste wegen seiner Verletzung schon zuletzt beim 3:4 gegen Viktoria Köln passen.

Nach einer guten Hinrunde verlor der HFC seine ersten beiden Spiele in diesem Jahr und scheiterte zudem unter Woche im Landespokal an Viertligist Halberstadt. Direkt nach dem Schlusspfiff hatte sich Rauschenbach die Mannschaft in der Kabine zur Brust genommen. Alle Aufstiegsambitionen stehen derzeit hinten an. «Das Einzige, was jetzt zählt, ist schnellstmöglich den Negativtrend zu stoppen. Darauf muss die gesamte Konzentration liegen. Über alles andere reden wir, wenn dies geschafft ist», sagte Rauschenbach.

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